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Der freakigste Fitnessclub der Schweiz

Es gibt viele Fitnessclubs in Zürich – aber nur einer bietet auch Fitnessmuffeln Wohltaten für Leib und Seele.

Der Vita-Parcours ist – neben Roger Federer – die beste sportliche Erfindung der Schweiz. «Der grösste Fitnessclub der Schweiz» nennt man sich in der Eigenwerbung. Zutreffender wäre «der freakigste Fitnessclub der Schweiz». Das aber im allerbesten Sinne. Wer es richtig ernst meint, der trainiert natürlich im Gym – und das ist manchmal das Problem. Im Gym gibt es Menschen, es riecht nach Schweiss, und man hört fremde Menschen stöhnen – das ist nicht jedermanns Sache. Wer frei, unbeobachtet, in seinen ältesten Klamotten und, wenn es sein muss, mit Stirnband trainieren will, entscheidet sich für den Vita-Parcours.

Erfunden wurde er in Zürich, genauer Wollishofen. Dort gab es eine Männerriege, eine Reihe tüchtiger Burschen vermutlich, die gern im Wald Baumstämme umherwuchteten und Klimmzüge übten. Weil die Waldarbeiter aber ihre Turngeräte immer wieder verstellten, schlug man der Gemeinde vor, einen permanenten Parcours einzurichten. So wurde am 18. Mai 1968 der erste Vita-Parcours in Fluntern eröffnet.

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