Die Züri-WM

Zahlen, Fakten, Kuriositäten, Sprüche und unnützes Wissen zu den 32 WM-Teilnehmern aus Zürcher Sicht.

Der Hauptsitz des Weltfussballverbandes FIFA in Zürich. Bild: Keystone/Steffen Schmidt

Der Hauptsitz des Weltfussballverbandes FIFA in Zürich. Bild: Keystone/Steffen Schmidt

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1. Ägypten

60 %
Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Darum schenken wir den Tausenden Zürchern, die planen, ferienhalber wieder mal nach Ägypten zu reisen – der Neoboom begann 2017 und führte zur (notabene gesamtschweizerischen) Buchungssteigerung von 60 Prozent –, diesen Tipp: Vergessen Sie Hurghada und Sharm al-Sheikh! Buchen Sie El Gouna! In dieser Lagunenstadt dominiert das Idyll! Da hats kaum nervende Strassenhändler, dafür voll nette Einheimische. Und «gölflen» kann man auch! Und stellen Sie sich erst mal vor, Stürmergott Salah würde seine Farben zum WM-Titel schiessen, im Final gegen Spanien, nachdem er Ramos getunnelt hat!!! Wunderbar, nicht?

Just das – «haben Sie ebenso wunderbare Träume?» (Google-Translate-Übersetzung unten) – könnte man in den WM-Bars ägyptische Staatsangehörige fragen, sofern man welche findet; 2017 lebten nämlich grad mal 149 in Zürich. (thw)

«Hal ladayk mithl hadhih al’ahlam alraayiea?»

2. Argentinien

174
Little Big City? Downtown Switzerland? World Class. Swiss made? Alles alter Hafechäs! Bei Gourmets heisst Zürich – Dieter «Yello» Meiers gastronomischen Erzeugnissen sei Dank – längst «pequeña Argentina», also Klein-Argentinien. Ein wenig seltsam mutet allerdings an, dass die echten Argentinier – also die aus Argentinien – ihre helvetische «Heimat» gar nicht sonderlich zu schätzen scheinen, mehr als 174 haben 2017 nicht hier leben wollen (2014 warens noch 182!). Die Erklärung? Schwierig. Gibts weniger Tangoschulen? Finden argentinische Chicas Züri-Buben zu wenig «caliente»? (eeeeh nöd, so en Scheiss!). Am wahrscheinlichsten: Ronaldo musste an den öfters im Opernhaus durchgeführten Fifa-Weltfussballer-Events immer mehr Autogramme schreiben als Messi. (thw)

PS: Eine Frechheit! Darum sagt man fortan jedem Argentinier in Zürich:

«¡Messi es mil veces mejor que el estúpido Ronaldo!»

3. Australien

2
Es gibt ein Land, da sollen alle Menschen locker und lustig sein; das ganze Jahr über scheint die Sonne; man badet, surft, taucht, säuft und rast im Auto durch die Wüste. Australien heisst das Paradies, Sehnsuchtsort aller beengten Kleinstaatbewohner. Nur 22 Flugstunden liegt es entfernt, und so hat die Hälfte aller Schweizerinnen schon einmal vorbeigeschaut auf der anderen Seite der Erde.

Doch weil sich das Fernweh mit zwei Wochen Weihnachtsferien nicht ganz beseitigen lässt, gibt es in Zürich ein australisches Restaurant (und auch einen Ableger in Winterthur). In der «Outback Lodge» beim Stadelhofen lässt sich die australische Küche geniessen. Deren Einzigartigkeit besteht vor allem darin, dass die Fleischportionen ähnliche Ausmasse haben wie der Ayers Rock. Ausserdem gibt es australische Biersorten. Richtig heimelig. (bat)

PS: Vor lauter Neid kann man dem Australier in der WM-Bar nur noch sagen:

«Bastard!»

4. Brasilien

1:7
Dieser Text und der da unten über Deutschland sind eng miteinander verknüpft. Und damit die Frage: Ist Vorfreude messbar? Weist die Statistik im Allgemeinen und die der Stadt Zürich im Speziellen Vorfreude aus? Wir erinnern uns (ungern, aber doch) an die WM 2014. Sie fand in Brasilien statt, gewonnen hat Deutschland, für das Resultat war ein Schweizer zuständig (Sepp Blatter: «Amigos, respecto!»). 7:1 oder 1:7. David Luiz weinte bittere Tränen. Entsprechend verhalten fällt die Vorfreude der 1420 Brasilianerinnen und Brasilianer aus, die in dieser Stadt leben (Zahl von 2017). Das sind 12 weniger als noch vor vier Jahren. Also ist es nicht überraschend, dass bei uns seit der letzten WM kein Neymar geboren wurde, kein Fernandinho, kein Paulinho . . . und nur gerade ein Marcelo und drei Danilos – und seit mindestens 1993 auch kein Pelé. (bra)

PS: Für den vifen Gesprächseinstieg mit Menschen aus Brasilien rät Google Translate übrigens das da:

«A vingança é doce.»

5. Belgien

594
Es ist ein kulinarischer Albtraum: Die 594 Belgier, die in Zürich wohnen, finden sich in einem Land wieder, das meint, die Schokolade erfunden zu haben. Dabei stellen die Schweizer nicht viel mehr her als verzuckerte Milch mit Kakaogeschmack. Wahre Schokolade hingegen, die gibts nur in Belgien.

Das glauben zumindest viele Belgier. Ob es auch stimmt, ist unter Schokoladenkennern umstritten. Auf jeden Fall sollte man sich hüten, Belgierinnen (egal, ob in ihrer Heimat oder in Zürich) eine Tafel Schweizer Schoggi oder – noch schlimmer – eine Stange Toblerone zu schenken. Was fast allen Menschen auf der Welt Freude macht, weckt in Belgiern tiefe Abscheu; als ob man einer Veganerin die Innereien eines frisch geschlachteten Schweines mitbringen würde. (bat)

PS: Wer also die belgische Mannschaft beleidigen will, kann ihr zurufen:

«Je speelt slechter dan Zwitserse chocolade.»

6. Costa Rica

35
Die Schweiz ist an der WM doppelt vertreten, auch eine Spanisch sprechende Mannschaft spielt für uns: Costa Rica. Das Land wird oft die «Schweiz Mittelamerikas» genannt.

Den Schweiz-Vergleich hat sich Costa Rica nicht nur durch bergige Landschaften und seine Kleinheit verdient. Es gibt auch politische Parallelen: Costa Rica ist eine stabile Demokratie, dank Geschick und Glück wurde es von den Bürgerkriegen und Diktaturen verschont, welche die Nachbarländer bis heute heimsuchen. Vor 35 Jahren hat Costa Rica seine «dauerhafte und aktive unbewaffnete Neutralität» erklärt, die Ticas und Ticos (so sagt man den Bewohnern) verdienen deutlich mehr als ihre Nachbarn. Schon noch ähnlich, also. (bat)

PS: Die Verdopplung nützt wenig, denn auch sportlich gibts Parallelen: Costa Rica spielt etwa so schlecht wie die Schweiz. Wir wünschen trotzdem:

«Hopp Suiza de América Central.»

7. Dänemark

5'800'000
Zürich ist ein Stadt gewordener Minderwertigkeitskomplex. Einheimische schwärmen von ihren Aufenthalten in den wahren Metropolen: New York, Berlin, London, Paris, Los Angeles. Zu dieser Top fünf ist ein neuer Name hinzugekommen: Kopenhagen. Wobei dieses Vorbild erreichbar bleibt. Kopenhagen wirkt wie ein besseres Zürich. Hauptstadt eines Kleinstaates (5'800'000 Einwohner) und doch mondän, nicht zu gross, dennoch weitläufig, durchzogen von Veloschnellstrassen, Heimat angesehener Designerinnen, Entstehungsort weltberühmter Fernsehserien. Die Bewunderung geht ins Portemonnaie. Für dänische Vintage-Möbel geben Zürcher viel Geld aus. Umgekehrt funktioniert der Transfer weniger, nicht einmal Freitag-Taschen kann man in Kopenhagen kaufen. Und «Wilder» hat bestimmt auch noch keine Dänin gesehen. (bat) PS: Deshalb unsere Frage:

«Hvordan gør du den gode kultur?»

8. Deutschland

7:1
1:7, das muss man sich mal vorstellen. Sich in den Gegner hineinversetzen, so eine Niederlage im eigenen Land. Sommeralbtraum! Ja, einen Moment lang hat man da Mitleid, spendet Trost, man weiss ja als guter Fussballer immer auch, wie sich Verlieren anfühlt, und als guter Gewinner erinnert man sich in den Momenten des Triumphs auch daran.

Aber dann wurde zumindest in der Stadt Zürich hemmungslos gefeiert: Je vier neugeborene Jungen wurden in den Jahren 2015 und 2016 nach Stürmer Müller benannt, da Vorfreude die schönste Freude ist, waren es 2017 sogar 5 Thomasse, die hier zur Welt kamen. 5, 4 und 5 Manuels (nach Neuer) waren es in den entsprechenden Jahren. Wie emotional so ein WM-Titel ist, verrät der Name Julian, nach Julian Draxler, der aktuell in der anderen Stadt der Liebe (Paris) tschuttet. 18 Julians 2015, 27 im Jahr darauf – und weil das etwas unverschämt war (siehe oben, gute Gewinner), waren es 2017 «nur» noch deren 12. (bra)

«Hoi du, Julian.»

9. England

1980
Zugegeben, der Zeitpunkt rund um die Jugendunruhen im Mai 1980 war wenig glücklich gewählt, schliesslich will man einer Königin – im konkreten Fall Elizabeth II. von England – doch lieber eine blühende statt eine brennende Stadt präsentieren. Dennoch war sie da, die Queen (der Schreibende wäre eines der auserwählten Kids gewesen, die ihr hätten Blumen zuwerfen dürfen; als Italien-Fan musste er leider passen) – ganz im Gegensatz zu Banksy, dem inoffiziellen King der internationalen Street Art, der hat bei uns bis dato keine sichtbaren Spuren hinterlassen. Obwohl dem englischen Sozialkritiker unser Bankensystem doch sicher genug Anreiz für eine entlarvende Sprayerei am Paradeplatz böte. (thw)

PS: Darum fragt man den kunstaffinen Engländer in der WM-Bar:

«Hey mate, if we get a Banksy, we’ll organize a Naegeli for you. Deal?»

10. Frankreich

1 für 4458
O, là, là, was haben wir dieses Buch gehasst! «On y va» sollte uns helfen, die französische Sprache zu erlernen, die Schönheit des Passé composé zu erkennen und die Eleganz des Subjonctiv zu schätzen. Sollte. D e r Franzose (und Frankreich beginnt ja bekanntlich am Röstigraben) in unseren Köpfen ist – quelle surprise – ein freundlicher Zürcher Augenarzt. Dieser René aus «On y va» wurde in den 80ern von Holger Schramm verkörpert. Heute hilft er Menschen, Schönheit und Eleganz zu erblicken. Incroyable. (bra)

PS: Irgendwie war es eine Hassliebe zwischen «On y va» und den Schülern, einige hilfreiche Sätze sind nämlich schon hängen geblieben.

«Sacre truc qui ne marche pas!» Oder: «Mais, qu’est-ce que c’est que ça? – Mais, c’est un Stradivarius!»

11. Iran

1961
Vor 57 Jahren herrschte Mohammed Reza Pahlewi (1919–1980) unangefochten über den Iran. Der Schah von Persien war ein Hochglanzpromi, eine Art Prinz Charles aus dem Orient – bloss mit richtiger Macht ausgestattet. Jubelnd wurden seine Frau Farah Diba und er empfangen, als sie im September 1961 in Kloten landeten, um Freunde in Zürich zu besuchen. Eine Polizeieskorte begleitete die zwei zum Luxushotel, wo wieder Fans und Journalisten warteten. Die Herrschaft des Schahs endete 1979, er musste fliehen, als die islamischen Revolutionäre um Ayatollah Khomeini sein Regime stürzten. Khomeini ist nie nach Zürich gekommen. In einem Interview, das der Schah am Flughafen gab, erzählte er auch von seinen sportlichen Vorlieben, dazu zählten Volleyball, Schwimmen, Tischtennis – aber nicht Fussball. (bat) Wir sagen trotzdem: Willkommen in Kloten!

«Bh Kloten khewsh amedad»

12. Island

76
Auf der Bellevue-Seite begrüssen wir hier und heute jeden in Zürich lebenden Isländer, jede in Zürich lebende Isländerin, persönlich und recht herzlich. Schön, leben Sie alle 76 hier, wir hoffen, Sie fühlen sich wohl bei uns. Als Zeichen unserer Gastfreundschaft haben wir für Sie einen Vulkanplatz eingerichtet. Nun aber schön den Kreisen nach. Kreis 2: Hu! Kreis 3: Hu! Hu! Hu! Hu! Hu! Hu! Hu! Hu! Hu! Kreis 4: Hu! Hu! Kreis 5: Hu! Hu! Hu! Hu! Hu! Hu! Hu! Hu! Kreis 6: Hu! Hu! Hu! Hu! Kreis 7: Hu! Hu! Hu! Hu! Kreis 8: Hu! Hu! Kreis 9: Hu! Hu! Hu! Kreis 10: Hu! Hu! Hu! Hu! Hu! Hu! Hu! Hu! Hu! Hu! Hu! Hu! Hu! Kreis 11: Hu! Hu! Hu! Hu! Hu! Hu! Hu! Hu! Hu! Hu! Hu! Hu! Hu! Hu! Hu! Hu! Hu! Hu! Hu! Hu! Kreis 12: Hu! Hu! Hu! Hu! Hu! Hu! Hu! Hu! Hu! Hu! (bra)

PS: Isländer mögen Geschichten, vielleicht kennen sie ja die vom Rösslein Hü. Fragen wir sie doch einfach danach:

«Veistu sögu litla hestsins Hü?»

13. Japan

2
Geht es um Japan, dann kommt man fast nicht ums Essen herum. Fast nicht. Das Bellevue, virtuos (auch) im Umgang mit zwei Stäbli, logisch, kommt bei einer WM-Vorschau aus Zürcher Sicht ohne das Fujiya of Japan aus, ohne das Ototo, ohne das Yooji’s, ohne das Kokoro, ohne das Samurai, das Ooki und auch ohne das Ikoo und wie diese Restaurants alle heissen. Weder Sushi noch Sashimi, weder Ramen noch Miso, weder Wasabi noch Gari kommen in diesem Text vor. Man kann doch eine Fussballmannschaft und ihre Landsleute – 667 in der Stadt – nicht auf die Gastronomie reduzieren! Das wäre, als würde man aus der Schweizer Nati geschmolzenen Käse machen . . . Gute Idee! Genau das machen wir (siehe unten). (bra)

PS: Kannst du mir zeigen, wie man mit Stäbchen isst?

«Anata wa hashi de taberu h h o oshiete kuremasu ka?»

14. Kroatien

2
Wie wird man eigentlich am leichtesten Zürcher? Zum Beispiel, indem man für den FCZ gegen Basel zwei Tore und damit den FCZ zum Cupsieg schiesst. Gelungen ist dies Mario Gavranovic, dem Schweizer mit kroatischen Wurzeln, der im Tessin aufgewachsen ist und im WM-Kader der Schweizer Nati steht. Gavranovic selber sieht sich, trotz Zürcher «Adelstitel», auch mit seiner Heimat verbunden. Dies zeigt etwa sein Engagement in der kroatischen Liga, aktuell bei Dinamo Zagreb. Doch was bedeutet das nun? Zum Beispiel dies: Es ist unklar, ob sich jemand mit kroatischen Wurzeln nun als Schweizer, Tessiner, Zürcher oder Kroate fühlt. Wahrscheinlich alles ein wenig. Für Auflockerung bei den gelinde gesagt stolzen Fans der kroatischen Nationalmannschaft würde darum wohl die unten stehende Frage sorgen, ob dieser Spieler nun eigentlich Kroate oder Schweizer sei. (dsa)

«Je li to Švicarac ili Hrvat?»

15. Kolumbien

56
Es liegt auf der Hand (beziehungsweise meist als Linie auf dem Salontisch), dass man in Zürich primär an «Goggi» denkt, wenn man Kolumbien hört – schliesslich hat die jüngste Abwasserstudie der europäischen Drogenbehörde gezeigt, dass an Wochenenden in keiner der 56 untersuchten Städte mehr weisses Pulver geschnupft wird als bei uns. Triumph! Wobei uns Kolumbien eigentlich echt Tolles zu bieten hat. Wie den Reggaeton von Loco Escrito, einem hier lebenden, leidlich talentierten Exil-Columbiano. Oder «La Bandeja Paisa», eine Art Züri- Fäscht-Feuerwerk aus Fleisch, auf das man wegen des Aus der einzigen kolumbianischen Chnelle der Stadt vor wenigen Jahren derzeit leider verzichten muss. (thw)

PS: Wer das mit dem Kokain dennoch nicht lassen kann, soll den Kolumbianer in der WM-Bar wenigstens originell verklausuliert danach fragen, also so:

«Compadre, ¿queremos ir a esquiar rápido?»

16. Marokko

1. und 2.
Das Erste, was der Zürcher früher über Marokko lernte, kam aus Bern, also von Züri West: «Dr mond dä chääs hanget zwüsche de wouche / mir zwe hange vor dr beiz / u du hesch ds outo dert bir chiuche / mir loufe übere u du seisch / mir chönnte doch no irgendwo härega / mir schtige ii u du hesch plötzlech die idee / u seisch weisch wielang / dass i ds meer scho nümm ha gsee / un’i mues lache u du überleisch u seisch / morn am drüü wäre mr ds nizza / u vo dert chönnte mr ds schiff nää / bis übere nach afrika / dert verchoufe mr ds outo / u när längts für ne monet oder zwee / dert bin’i no nie gsii / u casablanca tönt doch besser aus bümpliz.» Das Zweite lernte man später vor Ort. Es ist der Fakt, dass ein Marokkaner, der einen ins Herz schliesst, einen da nie mehr rauslässt. (thw)

PS: Die Frage ist nur: Wie gelangt man da hinein? Eine meist erfolgreiche Methode: Man bringt ihn herzlich zum Lachen, zum Beispiel, indem man seinem Esel zuruft:

«Tueal huna ya jamal!»

17. Mexiko

A340
Es gibt ganz vieles, das Zürich mit Mexiko verbindet. Die Lufthansa zum Beispiel, Air Europa oder auch Iberia. Die A340 von Edelweiss Air allerdings musste Anfang diesen Jahres mit 286 Passagieren an Bord über dem Atlantik unerwartet zum Startflughafen Zürich zurückkehren. Es gab Probleme mit dem Triebwerk.

Und da wir grad beim Thema «Verbindung» sind, müssen wir auch das anverwandte Motiv «Verbindlichkeit» verhandeln. Auf einer Website zum mexikanischen Konsulat in Zürich, einer Aussenstelle der mexikanischen Botschaft in der Schweiz, steht unter Öffnungszeiten nämlich: «Die Öffnungszeiten können unerwartet ändern.» Das ist offenherzig, aber auch nervig. Als Zürcher ist man sich Kaltschnäuzigkeit gewohnt, nur nicht von anderen. Darum der Tritt in den Hintern unten als Bar-Zuruf. (slm)

«¡Arriba! ¡Arriba! ¡Ándale! ¡Ándale!»

18. Nigeria

10.–
B. B. aus Zürich hat kürzlich auf tutti.ch ein Inserat geschaltet. «10 Nigeria-Banknoten 1 £, umgerechnet 10 Schweizer Franken» bietet B. B. zum Verkauf. Der Preis dafür beträgt korrekterweise 10 Franken, immerhin inklusive Versand. Eigentlich ein gutes Geschäft, zumal die nigerianische Banknote, von der ein Foto auf der Website zu sehen ist, ein Versprechen gibt: «Central Bank of Nigeria promise to pay on demand the sum of one pound.» Zentralbank Nigeria: Dafür steht sie mit ihrem Namen.

Das nigerianische Pfund wurde übrigens 1973 bereits durch die Währung Naira ersetzt. Im Rahmen der westafrikanischen Währungsunion soll der Naira aber wie fast alle westafrikanischen Währungen durch den Eco abgelöst werden. Man merkt: Nigerianer könnten viel erzählen. Am besten, man fragt sie danach. (slm)

«Gwa m ihe gbasara ulo gi enyi m.»

19. Panama

2,6
Die Post aus Panama, die 2016 auch Zürich erreicht hat, umfasste 2,6 Terabyte Daten über Steuer- und Geldwäschereidelikte weltweit. Name: Panama Papers. Medien überall berichteten über die Machenschaften ihrer Regierungen, in Zürich brachte die Artikelserie dem Rechercheteam von Tamedia den Zürcher Journalistenpreis ein. Ein wenig erinnert dies an Janoschs Kindergeschichte vom kleinen Tiger und dem kleinen Bären, die eine leere Holzkiste mit der Aufschrift «Panama» aus dem Fluss fischen. Weil die Kiste nach Bananen riecht, beschliesst der kleine Bär, dass Panama das Land seiner Träume sei. Passt ja gut zu Panama, dem Steuerparadies. Ähnliches sagte Janosch einst im Radio. (slm)

«Todos siempre han vivido en el paraíso, simplemente no lo sabían.»

20. Russland

40 (32 und 8)
Als Zaungäste auf Putins Herrschaftsgebiet dürfen wir nun also die oft gepriesene und gedeutete russische Seele kennen lernen. Jenes Kämpfen bis zum absoluten Äussersten, um dann doch eine völlig andere Richtung einzuschlagen. Dazu lautstarke Gefühlsäusserungen, bei denen die Russen nie die eigene Würde verlieren. All diese Eigenschaften lassen sich nur schwer mit der gut-schweizerisch zurückhaltenden Kompromiss-Mentalität vereinbaren. Könnte man meinen. Immerhin haben 2016 ganze 40 in der Stadt wohnhafte Personen mit russischem Pass das Schweizer Bürgerrecht erworben – 32 Frauen und 8 Männer. Fazit: Frauen sind anpassungsfähiger, auch wenn sie aus einer stark geprägten Kultur stammen. (ema)

P.S. Falls die «Sbornaja» (wie leider zu erwarten) erfolglos kämpft, sagen Sie dem russischen Fan doch zum Trost:

«Khorosho srazhalsya, napolovinu vyigral.»

21. Peru

38 bis 48%
Die peruanischen Panflötenspieler mit Poncho und Hut sind längst aus dem Stadtbild verschwunden. Wir trauern dem penetranten Geflöte nicht nach. Geblieben sind die nicht weniger aufdringlichen Lamas. Bald von jeder Wiese starren sie einen an und spucken. Mageninhalt! Dabei hätte Peru so Appetitliches zu bieten. Ceviche oder Pisco, das Nationalgetränk mit einem Alkoholgehalt zwischen 38 und 48 Volumenprozent. Darauf ist man in Zürich scharf. Sonst wären jene drei Männer, die 2016 in das peruanische Lokal «Papa Ceviche» mit Pisco-Bar eindrangen, leer ausgegangen. Sie flüchteten mit mehreren Hundert Franken Beute. (ema)

P.S: Sollte Sie ein peruanischer Fan nach dem Sieg über Frankreich (und dem Tor des – dem Schweizer Bundesgericht sei Dank – trotz Dopingsperre zugelassenen Captains Paolo Guerrero) bedrohen, sagen Sie:

«No me amenaces. Bebamos Pisco juntos.»

22. Polen

2200
Die Polen sind nicht die auffälligste Einwanderergruppe Zürichs. Dies sieht man nur schon an der Anzahl polnischer Restaurants, die sich seit Jahren zwischen 1 und 0 bewegt. Dies, obwohl die Polen zahlenmässig (2200) etwa mit den Indern gleichauf liegen. Deren Küche aber weit verbreitet ist. Trotzdem führt die Suche nach polnischer Küche rund um den Zürichsee irgendwann zu einem Delikatessengeschäft namens Ania’s Polish Deli.

Noch nie gehört? Wir auch nicht. Der Grund: Dieser Zürichsee liegt im US-Bundesstaat Illinois und nennt sich Lake Zurich. Er liegt ein paar Kilometer nördlich von Chicago, wo die grösste polnischen Diaspora in den USA lebt. (dsa)

PS: Die Fangfrage, die Sie einem Fan stellen könnten, wäre also, ob er gerne in der Nähe des Zürichsees leben würde:

«Czy chcia?by? mieszka? w pobli?u Jeziora Zuryskiego?»

23. Portugal

5
Barack Obama führte während seiner Präsidentschaft einen Portugiesischen Wasserhund an der Leine. Der First Dog hiess Bo, und er war dafür mitverantwortlich, dass es einige wahnsinnig gute Fotos von Obama gibt. Vier Männer und eine Frau in der Stadt Zürich – die Herren wohnhaft in den Kreisen 6 und 7, die Frau im Kreis 2 (wie das Tier wohl auf das Formel-E-Rennen im Quartier reagiert?) – halten nun eben genau einen solchen Portugiesischen Wasserhund. Man darf also annehmen, dass es wahnsinnig gute Bilder von den Besitzern gibt. Oder aber, dass sie mächtige Politiker sind.

Die Wasserhunde sind wie die portugiesischen Fussballer. Heftiges Temperament, eigenwillig, stolz, genügsam und unermüdlich. Sagt Wikipedia. (bra)

P.S. In ein Gespräch mit einer Portugiesin oder einem Portugiesen darf man also ruhig mal weltpolitisch einsteigen:

«O primeiro cão foi um cão de água Português.»

24. Saudiarabien

35
Am 18. April 2018 passierte etwas gleichermassen Entzückendes wie Erschütterndes – in Saudiarabiens Hauptstadt Riad wurde erstmals nach 35 Jahren wieder ein Kino eröffnet. Kein Film mehr seit 1983, als mit «Gandhi» (8) und «E. T.» (4) zwei Weltverbessererstreifen bei der Oscar-Verleihung gross abräumten. Krass, nicht? Und dann verpatzen die Saudis den historischen Neubeginn, indem sie den Marvel-Superhelden-Blockbuster «Black Panther» zeigen! Grad nochmals krass, nicht? Und wir? Haben unlängst schlimm gejammert, als zu den 64 bestehenden Sälen durch das Kosmos sechs weitere hinzukamen – die übrigens meist mit cineastischen Lecker­bissen bespielt werden. Auch ziemlich krass, nicht? (thw)

PS: Würden wir in einer Zürcher WM-Bar einen Gast aus Saudiarabien sehen, müsste man ihm sagen, dass es im Fall auch gute Filme gibt. Und das geht so:

«hnak ’aydaan ’aflam jayidat fi alqadia!»

25. Schweden

9. 7. 2006
2006 wohnten 13'946 Italiener in Zürich. Ein grosser Teil von ihnen tanzte am 9. Juli nach dem Sieg im WM-Final gegen Frankreich vor der Bar Rossi bei der Langstrasse zu Heulern wie «Viva l’Italia», «Azzurro» oder «Vita Spericolata». Hatte man unsere Stadt je glücksschwangerer erlebt? Kaum. 2017 wohnten 14'764 Italiener in Zürich. Ein grosser Teil von ihnen heulte sich am 13. November, nach dem Aus in der WM-Barrage gegen Schweden den Rotz von der Seele. Hatte man Zürich je trister erlebt? Kaum. Eine WM ohne Italien? Sollte gesetzlich verankert verunmöglicht werden! Umso mehr, als Schwedens Fussballversion 2018 (also ohne Zlatan) etwa so dynamisch wirkt wie das Anker-Gemälde «Böckligumpen» von 1866 … ich habe fertig! (thw)

PS: Schlimm – den Skandinaviern ist gar nicht klar, was sie dem Sport angetan haben. Und das muss man ihnen sagen:

«Inser du vad du gjorde med den här sporten?»

26. Schweiz

22-ben
Glück. Ohne Glück kommen wir an dieser WM nicht weit. Item. Wie rührt man ein Fondue korrekt? Genau, in einer Acht, der Nummer unseres Remo Freuler, aus dem Glarnerland, dem 13. Kreis der Stadt Zürich. Und jetzt wären wir da, wo wir versprochen haben, zu sein, oben bei den Japanern, dem letzten Testspielgegner vor der WM: Hier das Fondues-Rezept. Es funktioniert von Name zu Nummer, von Nummer zu Name. Los!

Für ein Fondue – das kann man gut auch im 1 geniessen – braucht es viel von dem, was 20 und 22 oft zusammenspielen (moitié-moitié). Man bringt es in einem grossen, mit Knoblauch ausgeriebenen 14 6-sam und unter ständigem Rühren in einer «Freuler» zum Köcheln. Das braucht mindestens «Shaqiri» Minuten. Während dieser Zeit dürfen Sie sich auf etwas grossartiges 8-en! (bra)

PS: Zur Kontaktaufnahme schmeissen Sie dem Schweizer das Weissweinglas um und sagen:

«22-ben bringen Glück!»

27. Senegal

28.
Das Geheimnis Westafrikas heisst Sengal. Nicht nur auf dem Fussballrasen. Da flüstert die Grossmutter dem Mann ihrer Enkelin etwa ungeniert ins Ohr: «Was soll deine Beule in der Hose?» Er antwortet kühn: «Ich kann es nicht erwarten, dich flachzulegen.» Solche für unsere Kultur obszönen Bemerkungen sind im Senegal (ja, männlicher Artikel) normal. Scherzbeziehungen unter Verwandten gehören zur gepflegten Kultur, auch für ergreiste streng muslimische Omas. Witze unter Ethnien ebenfalls.

Die senegalesische Autorin Ken Bugul, 2017 als 14. Writer in Residence in Zürich, kämpft für mehr weibliche Macht im Senegal. Unterwürfigkeit hat sie selbst erlebt. Nach dem Studium war sie die 28. Ehefrau im Harem ihres Vater, eines islamistischen Prediger. Seit seinem Tod lebt sie in Grossstädten. Um über all ihre Erfahrungen zu schreiben, legte sie sich ein Pseudonym zu. Ken Bugul heisst in der Stammessprache Wolof «eine, die unerwünscht ist». (ema)

P.S. Haut Ihnen ein senegalesischer Fan den Sieg gegen Polen um die Ohren, sagen Sie ungeniert:

«Ne plaisante pas.»

28. Serbien

12.
Wer das Bild auf der Hauptseite von www.fvrz.ch sieht, der will über gar nichts anderes schreiben als diese Knaben im Fussballtrikot, die sich vor dem wichtigen Spiel wie die Grossen ernst und kameradschaftlich die Hand geben. Glücklicherweise gibt es im Fussballverband Region Zürich auch den FC Srbija ZH – einen serbischen FC! Gemäss eigenen Angaben ist dieser der «mit Abstand der grösste Verein mit ausländischen Wurzeln».

Sieben Teams gehören dazu, der FC Srbija ZH 1 der 2. Liga, Gruppe 1, befindet sich aktuell auf dem 12. Rang. Schlechter sind nur noch der FC Affoltern a/A 1 und FC Küsnacht 1. Morgen spielt Srbija ZH 1 übrigens gegen den FC Wädenswil 1 um 12 Uhr auf dem Juchhof 2 in Schlieren. Weil der Verein sich um Integration bemüht, sollten wir uns ebenfalls darum bemühen und zum Spiel gehen. Und ihnen wild zurufren, endlich ein Goal zu schiessen. (slm)

«Sve pre! Još jedan cilj.»

29. Spanien

1504
Spanien ist eines jener Länder, das von Politik durchtränkt ist (etwa so stark wie Tapas mit Öl). Auch in Zürich erinnern zahlreiche Namen an verschiedene Kapitel der spanischen Unruhe. Beim Restaurant Habsburg denkt man an das österreichische Adelsgeschlecht, das sich 1504 die Macht über das damalige Weltreich mit ein paar geschickten Hochzeiten für Jahrhunderte sicherte. Der Pizzakurier Franco hat wohl gar nichts mit dem früheren faschistischen spanischen Diktator zu tun. Der Name kommt ja nicht so selten vor. Trotzdem. In der Taverna Catalana fragt man sich, ob irgendwann einmal eine katalansiche Natinalmannschaft an einer WM mitmachen wird. Und was schon fast ein Wunder ist: Es gibt in Zürich einen Coiffeur, der genau so heisst wie der ganz neue sozialdemokratsiche Regierungschef. Pedro Sanchez. (bat)

PS: Uns nimmt daher wunder:

«¿También estás sin política?»

30. Südkorea

10'000'000
Die Erkenntnis, wie abgefahren Südkorea ist, setzt sich in Zürich nur langsam durch. Die meisten fliegen von Kloten lieber nach Tokio statt nach Seoul, obwohl Tokio im Vergleich zur südkoreanischen Hauptstadt wie eine Erinnerung ans 20. Jahrhundert wirkt. In Seoul mit seinen zehn Millionen Einwohnern hingegen fühlt man sich teilweise wie in einem Science-Fiction-Film, der noch nicht gedreht worden ist.

Auch Koreas erfolgreichstes kulturelles Exportgut K-Pop – eine überstylte, globalisierte Form der Popmusik – hat in Zürich kaum Anhänger. So konnten zwei südkoreanischen K-Popstars – Eunhyuk und Sandara Park – im Mai fast unbemerkt durch die Stadt spazieren, während sie sonst fast überall zu Teenager-Aufläufe provozieren. In Zürich drehten die zwei ein Promovideo mit dem Titel: «The Romance of European Vacation». (bat)

PS: Fanden sie Zürich nicht langweilig?

«chwilihiga jiluhan geos-eul balgyeon haessseubnikka?»

31. Tunesien

17
Ein Zürcher Journi verglich ihn mal mit «Zizou», was übertrieben war. Und doch besteht kein Zweifel: Der tunesische Filigrantechniker Yassine Chikhaoui – von 2007 bis 2015 mit der Nummer 17 beim FC Zürich aktiv – war einer der begnadetsten Akteure, die je in der Schweiz gespielt haben; sein Abgang markierte das Ende einer Ära, seither wird Fussball beim FCZ wieder vornehmlich «gearbeitet». Dass Chikhaoui plötzlich aus Zürich weg wollte, lag auch an einem Ärgernis mit der Stapo: Zwei Beamte hatte ihn im Juni 2015 am helllichten Tag auf der Bahnhofstrasse zu Boden gedrückt und in Handschellen gelegt, weil sie ihn für einen Taschendieb hielt ... dass es sich bei den Polizisten um GC-Fans handelte, ist (bis dato) aber reine Spekulation. (thw)

PS: Was Präsi Canepa indes sicher brennender interessiert, ist das da:

«Qui est le nouveau Yassine? Nous voudrions l’engager.»

32. Uruguay

0
Knochenbrecher werden die uruguayanische Kicker um Edison Cavani und Luis Suarez (ja, der beisst auch) gerne genannt. Nicht minder zimperlich gehen ihre Landsleute aber auch mit Pferden um, deren Fleisch in Zürchs Metzgereien und Restaurants verkauft wird. Gemäss Zürcher Tierschutz hält sich aber keiner der EU-zugelassenen Schlachthöfen im ganzen Land an die Vorgaben. Er hat Pferde mit gebrochenen Beinen, unversorgten Wunden gefunden. Pferde hatten beim Abladen Panik, wurden nicht auf Weiden gehalten und hatten keinen Witterungsunterstand. Futter und Wasser suchten die Tierschützer vergeblich. Und die Pferde stammen alle aus dubiosen Quellen. Zum Teil von Schmugglern aus Brasilien, zum Teil wurden sie nach Pferderennen ausgemustert.Pfui. (ema)

P.S. Drum sei es bei den Uruguayaner durchaus angebracht zu sagen:

«Brutales cerdos.»

Erstellt: 09.06.2018, 13:40 Uhr

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