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«Ein Rausch, der vorübergeht»

Eine Redaktorin und ein Redaktor unterhalten sich kurz vor Sommerende – über Hitzetage oder nackte Haut im ÖV.

Auf der Wiese, auf der während des Sommers noch Entblätterte lagen, liegt jetzt nur noch ein Herbstblatt. Foto: Thomas Egli
Auf der Wiese, auf der während des Sommers noch Entblätterte lagen, liegt jetzt nur noch ein Herbstblatt. Foto: Thomas Egli

Als die beiden Schreiberlinge ­– sie Ende zwanzig, er Ende dreissig – an diesem Donnerstagabend gegen 18 Uhr beim Primitivo an der Limmat ankommen, treffen sie auf den Herbst: Die Bar ist schon geschlossen, ihr Bier müssen sie deshalb weit vorne beim Eisenbahnwagen holen. Auf den Sofas, abgerundeten Geflechten aus Stahl direkt an der Limmat, liegen keine Kissen mehr. Das ist unbequem, aber sie setzen sich trotzdem, denn es passt zum Inhalt dieses Gesprächs. Auch, dass die ansonsten vor Menschen überquellenden Liegeflächen aus Holz beinahe leer sind. Nur noch vereinzelt springen Leute ins Wasser. Es ist also Zeit, von der schwitzigen Körperlichkeit etwas abzusehen und sich ein paar Gedanken zu machen.

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