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«Ich bin auf nichts stolz»

Das Original, umringt von seinen Kunstfiguren: Dieter Meier in der Galerie Baviera im Kreis 4. Foto: Reto Oeschger

Würden Sie gerne mit einer Ihrer Kunstfiguren tauschen?

Das klingt fast nach Lebensbilanz. Schwingt dieses Thema bei den «30 Possible Beings» mit?

Wie meinen Sie das?

Sie wissen nicht, wieso Sie das taten?

Eine radikale Haltung.

Dennoch finden sich in Ihrem Leben definitiv mehr Siege als Niederlagen.

Sie meinen das als Witz?

Gilt das auch für Ihre populären Kunstaktionen wie beispielsweise die «Underground Explosion», die auch 1969 im Volkshaus stattfand? Die «Underground Explosion» war eine reine Verrücktheit.

Inwiefern?

Wahrhaft verrückt. Und die Folgen?

«Der Kampf um Einzigartigkeit in der Kunst ist zum Kitsch verkommen, ‹originell› sein zu wollen.»

Dieter Meier

Hat es die heutige Avantgarde noch immer so schwer?

Ist das ein zeitgeistiges Phänomen?

Sie erwähnen die Art Basel, eine der grossen Kunstbühnen. Sie aber zeigen die «30 Possible Beings» in der vergleichsweise kleinen Galerie Baviera – wieso?

Sie gehörten auch zu diesem Kreis der unbekannten Geförderten?

Dann ist diese Ausstellung ein spätes Dankeschön?