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«Ich bin kein Medienopfer»

Svenja Goltermann hat den Opferbegriff erforscht. Und wehrt sich jetzt dagegen, durch die «Gerüchtepresse» selbst zu einem zu werden.

Sie spricht nicht laut, aber eindringlich: Svenja Goltermann. Fotos: Dominique Meienberg
Sie spricht nicht laut, aber eindringlich: Svenja Goltermann. Fotos: Dominique Meienberg

Als Thema unseres Gesprächs wählt sie «Medienopfer». Da liegt die Vermutung nahe, dass sich Svenja Goltermann, selber als solches sieht. Die «Weltwoche» berichtete letzten Sommer, dass die Professorin für Geschichte der Neuzeit ihren Lehrstuhl in Zürich einer früheren Liebesbeziehung zu Philipp Sarasin verdanke, dem Co-Vorsteher des Historischen Seminars und Mitglied der Berufungskommission für neue Professoren. Die Anschuldigung wird der Journalist entweder zurückziehen oder vor Gericht beweisen müssen. Bis anhin fehlen Beweise. Es gibt nur Gerüchte, Sarasin selber habe einst im Institut von der Affäre erzählt, und die Vermutung im Nachhinein, weil die beiden heute ein Paar sind.

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