«Ich bin ein miserabler Tänzer»

Heute starten wir das «Bellevue»-Wahlspezial. Die Zürcher Ständeratskandidaten beantworten unseren Fragebogen. Den Anfang macht Daniel Jositsch (SP).

«Ich verdiene genug», schreibt SP-Ständeratskandidat Daniel Jositsch im «Bellevue»-Fragebogen. Foto: Dominique Meienberg

«Ich verdiene genug», schreibt SP-Ständeratskandidat Daniel Jositsch im «Bellevue»-Fragebogen. Foto: Dominique Meienberg

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1 Wo zeigt sich Ihre Eitelkeit?
Ich glaube, ich bin nicht besonders eitel. Ich lege aber Wert auf ein gepflegtes Äusseres.


2 Was haben Sie immer in Ihrem Kühlschrank?
Ich trinke leidenschaftlich gerne Cola light (nicht Zero). Davon hat es in meinem Kühlschrank immer genug.


3 Welches Talent hätten Sie gern?
Ich bin handwerklich sehr unbegabt. Ich bewundere Menschen, die praktisch veranlagt sind, kaputte Sache reparieren und vieles selbst herstellen können. Das würde ich auch gerne können.


4 In welcher Situation wären Sie lieber eine Frau?
Für mich gibt es zwischen Männern und Frauen nur biologische Unterschiede. Deshalb spielt es für mich keine Rolle, welches Geschlecht jemand hat.


5 Das liebste Kleidungsstück in Ihrem Schrank?
Meine Wanderschuhe, denn ich liebe es zu wandern; dabei kann ich mich entspannen.


6 Wann haben Sie das letzte Mal bedauert, Ihr Handy nicht ausgeschaltet zu haben?
Als es während einer Vorlesung von mir geklingelt hat. Unterdessen habe ich es aber eigentlich immer lautlos gestellt.


7 Ihr Lieblingssong? Und warum?
«Riders on the Storm» von den Doors. Weil mir dieser Song seit über 40 Jahren gefällt.


8 Wohin gehen Sie in der Stadt, wenn Sie alleine sein wollen?
Ich gehe gerne in den Belvoirpark; er ist zentral und doch ruhig und vor allem wunderschön.


9 Eindrücklichste Zürcher Figur, lebend oder tot?
Emilie Lieberherr. Ich durfte diese konsequente und durchsetzungskräftige Frau mit hohen moralischen Ansprüchen auch an sich selbst noch kurz vor ihrem Tod kennen lernen. Ihr im Ständerat nachzufolgen, wäre für mich Ehre und Verpflichtung zugleich.


10 Welche Partei würden Sie wählen, wenn es Ihre eigene nicht gäbe?
Ich würde keine Partei, sondern Personen aus verschiedenen Parteien wählen.


11 Wie lange brauchen Sie nach den Ferien, bis Sie sich in Zürich das erste Mal nerven – und worüber?
Nach den Ferien nerve ich mich nicht, sondern freue mich regelmässig, dass ich wieder zurück bin.


12 Wann haben Sie das letzte Mal getanzt?
Das muss schon sehr lange her sein, denn ich bin ein miserabler Tänzer.


13 Sie stecken im Lift fest: Welchen politischen Gegner wünschen Sie sich als Gesellschaft?
Das würde mir keine Rolle spielen. In der schweizerischen Politik sind wir darauf angewiesen, dass wir über die Parteigrenzen hinweg Kompromisse machen können und daher auch miteinander gut auskommen.


14 Verdienen Sie genug? Und wieviel?
Ich verdiene genug, denn meine Familie und ich haben alles, was wir brauchen und einiges darüber hinaus.


15 Wann findet einen das Glück?
Es sind die ganz grundsätzlichen Werte, die das Glück ausmachen; Gesundheit, Familie, Liebe. Man muss sie suchen und daran arbeiten, aber es braucht eben auch Glück, sie zu finden.


16 Weshalb sind Sie kein Veganer?
Ich respektiere die vegane Ernährungs- und Lebensweise. Ich selbst habe entschieden, dass ich bewusst einkaufe und sehr wenig Fleisch esse.


17 Welchen Sinn sehen Sie darin, Kinder auf die Welt zu bringen?
Kinder sind die Zukunft. Sie auf die Welt zu bringen und zu begleiten, ist daher unsere edelste und wichtigste Aufgabe.


18 Gibt es einen Zürcher Politiker, dessen Rückzug aus der Politik Sie mit Hoffnung erfüllen würde? Oder halten Sie keinen für unersetzbar?
Die Politik ist weder im positiven noch im negativen Sinn von einzelnen Personen abhängig, deshalb ist jede ersetzbar.


19 Sie haben drei – politische – Wünsche frei: Welche und in welcher Reihenfolge (Stichworte genügen)?
Energiewende, stabiles und nachhaltiges wirtschaftliches Wachstum und finanziell gesicherte Sozialwerke.


20 Erzählen Sie uns einen Witz!
Am besten man lacht über sich selbst. In einer Zeitung stand einmal ein Witz über mich: «Es gibt jetzt neu in der schweizerischen Justiz vier Instanzen: Bezirksgericht, Obergericht, Bundesgericht, Jositsch.»

Erstellt: 11.09.2015, 16:12 Uhr

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