«Ich hätte lieber ein Buch»

Ruedi Noser (FDP) hat ein Problem mit Hosenknöpfen. Weshalb?

Ruedi Noser verbindet mit Golf-Shirts Erholung. Foto: Samuel Trümpy (Keystone)

Ruedi Noser verbindet mit Golf-Shirts Erholung. Foto: Samuel Trümpy (Keystone)

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1 Wo zeigt sich Ihre Eitelkeit?
Wenn ich am Morgen den Hosenknopf kaum zubringe. Dann nehme ich mir Vorsätze.


2 Was haben Sie immer in Ihrem Kühlschrank?
Joghurt von natürli Zürich Oberland.


3 Welches Talent hätten Sie gern?
Ich wäre gerne ein Schriftsteller, der gut schreiben kann.


4 In welcher Situation wären Sie lieber eine Frau?
Ich bin glücklich, diese Welt als Mann erleben zu dürfen.


5 Das liebste Kleidungsstück in Ihrem Schrank?
Die Golf-Shirts, denn sie bedeuten Erholung.


6 Wann haben Sie das letzte Mal bedauert, Ihr Handy nicht ausgeschaltet zu haben?
Als es einen Krach mit meiner Partnerin gab, weil ich mich vom Handy ablenken liess.


7 Ihr Lieblingssong? Und warum?
«My way» von Frank Sinatra - weil er zu mir passt.


8 Wohin gehen Sie in der Stadt, wenn Sie alleine sein wollen?
Dann gehe ich an die Limmat laufen. Bei Regen wie bei Sonnenschein. Bis zur Stadtgrenze und wieder zurück.


9 Eindrücklichste Zürcher Figur, lebend oder tot?
Alfred Escher. Er prägte das moderne Zürich.


10 Welche Partei würden Sie wählen, wenn es Ihre eigene nicht gäbe?
Die FDP hat die Schweiz gegründet. Wenn es sie nicht gäbe, dann könnten wir gar nicht wählen.


11 Wie lange brauchen Sie nach den Ferien, bis Sie sich in Zürich das erste Mal nerven – und worüber?
Ich nerve mich meistens nur über mich selbst. Das kann auch in den Ferien passieren.


12 Wann haben Sie das letzte Mal getanzt?
Am Geburtstag einer lieben Freundin Anfang Juli.


13 Sie stecken im Lift fest: Welchen politischen Gegner wünschen Sie sich als Gesellschaft?
Wenn ich schon wünschen darf, dann würde ich ihn oder sie sofort durch ein gutes Buch ersetzen.


14 Verdienen Sie genug? Und wieviel?
Ich verdiene genug. Aber als Unternehmer muss man viel verdienen, um die Vermögenssteuern bezahlen zu können.


15 Wann findet einen das Glück?
Das klappt nur, wenn man offen für das Glück ist. Die meisten Menschen sind so verbissen, dass sie ihr Glück nicht sehen.


16 Weshalb sind Sie kein Veganer?
Ich könnte gut ohne Fleisch leben, aber Ernährungsfundamentalismus liegt mir nicht. Dazu geniesse ich zu gern.


17 Welchen Sinn sehen Sie darin, Kinder auf die Welt zu bringen?
Es ist einmalig, den Kindern in die Augen zu sehen, darin ihre eigene Persönlichkeit zu entdecken und damit auch ein Teil von sich selbst wiederzufinden.


18 Gibt es einen Zürcher Politiker, dessen Rückzug aus der Politik Sie mit Hoffnung erfüllen würde? Oder halten Sie keinen für unersetzbar?
Ich denke, spätestens mit 70 sollte man die Politik den Jüngeren überlassen. Nicht weil man keinen Beitrag mehr leisten kann, sondern weil man im Alter die Erfahrung den Jüngeren zur Verfügung stellen sollte.


19 Sie haben drei – politische – Wünsche frei: Welche und in welcher Reihenfolge (Stichworte genügen)?
Ich wünsche mir, dass wir uns alle mehr Zeit nehmen, um uns zu informieren, bevor wir unsere Meinung fixieren, und dass wir tolerant sind und wir uns mehr zuhören.


20 Erzählen Sie uns einen Witz?
Wissen Sie, wie die CVP glaubt, dass sich Mönche und Nonnen fortpflanzen? Durch Zellteilung.

Erstellt: 18.09.2015, 14:38 Uhr

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