«Ich heule nicht, wenn mir einer meine Lederjacke klaut»

Schauspielerin Melanie Winiger über Augen-Pads, Pfarrer Sieber und die Rolling Stones.

Mit einem Püggel im Gesicht geht Schauspielerin Melanie Winiger nicht aus dem Haus. Foto: Fabienne Andreoli

Mit einem Püggel im Gesicht geht Schauspielerin Melanie Winiger nicht aus dem Haus. Foto: Fabienne Andreoli

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Wo zeigt sich Ihre Eitelkeit?
Ich treibe sehr viel Sport. Und wenn ich einen Püggel im Gesicht habe, gehe ich nicht aus dem Haus.

Was haben Sie immer in Ihrem Kühlschrank?
Augen-Pads. Seit ich 35 bin, erwache ich am Morgen mit geschwollenen Augen.

Welches Talent hätten Sie gern?
Ich würde gerne gut singen können.

In welcher Situation wären Sie lieber ein Mann?
In keiner. Ich weiss ja nicht, was Mannsein beinhaltet. Deshalb kann ich auch nicht sagen, was dafür und was dagegen spricht. Ich bin einfach gerne eine Frau.

Das liebste Kleidungsstück in Ihrem Schrank?
Ich habe viele alte Sachen. Ich trage ihnen zwar Sorge, habe aber keine emotionale Bindung zu meinen Kleidern. Ich heule also nicht, wenn mir einer meine Lederjacke klaut.

Wann haben Sie das letzte Mal bedauert, Ihr Handy nicht ausgeschaltet zu haben?
In den Ferien. Mitten in der Nacht rief mein Sohn in Thailand an, weil er den Zeitunterschied nicht bedacht hatte.

«Schon am Flughafen nerven einen die müden und gestressten Leute.»

Ihr Lieblingssong? Und warum?
Ich liebe viele Songs. Ein Song, der mich mein Leben lang begleitet, ist sicher «Fool to Cry» von den Rolling Stones. Das Lied erinnert mich an meine Kindheit, an meine Teenagerjahre, an meine Eltern – einfach ein Memory-Song.

Wohin gehen Sie in der Stadt, wenn Sie alleine sein wollen?
Dann gehe ich nicht in die Stadt, sondern mit den Hunden in den Wald.

Eindrücklichste Zürcher Figur, lebend oder tot?
Da gibt es ein paar Personen, zum Beispiel Pfarrer Ernst Sieber, die Mutter Teresa von Zürich. Oder Martin Suter. Aber einer, der sein Leben für die anderen opfert, ist noch grossartiger.

Wie lange brauchen Sie nach den Ferien, bis Sie sich in Zürich das erste Mal nerven – und worüber?
Das geht ziemlich schnell. Schon am Flughafen nerven einen die müden und gestressten Leute.

Wann haben Sie das letzte Mal getanzt?
Ich tanze viel in der Wohnung herum.

Wann findet einen das Glück?
Am ehesten, wenn man es nicht sucht.

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 20.05.2019, 08:06 Uhr

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