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«Ich verrate meinen Verdienst nicht!»

Der Psychologe Allan Guggenbühl über Oscar Peterson, seinen Schottenrock und Pestalozzi.

Der Kinder- und Jugendpsychologe Allan Guggenbühl gründete das Zürcher Institut für Konfliktmanagement. Foto: Urs Jaudas
Der Kinder- und Jugendpsychologe Allan Guggenbühl gründete das Zürcher Institut für Konfliktmanagement. Foto: Urs Jaudas

Wo zeigt sich Ihre Eitelkeit?

Beim Beantworten dieser Fragen.

Was haben Sie immer in Ihrem Kühlschrank?

Ein alkoholfreies Bier und Käse.

Welches Talent hätten Sie gern?

Ich würde gern Piano spielen können wie Oscar Peterson oder Friedrich Gulda.

Das liebste Kleidungsstück in Ihrem Schrank?

Mein Craig-Tartan-Kilt, ein Schottenrock.

Wann haben Sie das letzte Mal bedauert, Ihr Handy nicht ausgeschaltet zu haben?

Als mein Handy läutete, nachdem ich die Zuhörerschaft vor meinem Vortrag gebeten hatte, ihr Handy abzuschalten.

Ihr Lieblingssong? Und warum?

«I’m Not Like Everybody Else» der Kinks, so kann ich mich der Illusion hingeben, ich sei «not like everybody else».

Wohin gehen Sie in der Stadt, wenn Sie allein sein wollen?

Ins Café am HB, dort sind alle dermassen in Eile, dass man allein ist.

Eindrücklichste Zürcher Figur, lebend oder tot?

Johann Pestalozzi, der von vielen als Wirrkopf bezeichnet wird. Seine Leidenschaft und sein kompromissloser Einsatz für Kinder waren beeindruckend, auch hat er seine Theorie der Praxis abgerungen, was heute leider in der Pädagogik selten ist.

Wie lange brauchen Sie nach den Ferien, bis Sie sich in Zürich das erste Mal nerven – und worüber?

Genau 4 Stunden und 14 Minuten; dann rege ich mich über den fehlenden situativen Humor, ausbleibenden Small Talk und Schrottmusik bei Telefonschlaufen auf.

Wann haben Sie das letzte Mal getanzt?

Vor zwei Monaten, heimlich im Wohnzimmer, nicht weitersagen!

Verdienen Sie genug? Und wie viel?

Genug, um meine Gier nach mehr in Schach zu halten. Als Schweizer verrate ich meinen Verdienst nicht!

Welchen Sinn sehen Sie darin, Kinder auf die Welt zu bringen?

Sie geben einem das Gefühl, dass das Leben sich über den eigenen Tod ausdehnt.

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