Zum Hauptinhalt springen

«Ich war wohl etwas blauäugig»

Der Zürcher Eduard Widmer reiste 1960 als Fotograf in die Türkei. Dass dort ein Militärputsch vor sich ging, realisierte er, als er neben Soldaten zeltete.

Mit Eduard Widmer sprach Tugba Ayaz
Ein unbekanntes Istanbul, wie es in den 60er- und 70er-Jahre ausgesehen hat.
Ein unbekanntes Istanbul, wie es in den 60er- und 70er-Jahre ausgesehen hat.
Eduard Widmer
1964: Die Hauptstadt am Abend nach der Zypern-Demo.
1964: Die Hauptstadt am Abend nach der Zypern-Demo.
Eduard Widmer
1969 Wahltag: Die Frauen durften in der Türkei schon seit 1934 wählen.
1969 Wahltag: Die Frauen durften in der Türkei schon seit 1934 wählen.
Eduard Widmer
1964 Brave Schulklasse in Edirne: Ein Neugieriger entdeckt den Fotografen.
1964 Brave Schulklasse in Edirne: Ein Neugieriger entdeckt den Fotografen.
Eduard Widmer
1972 Ankara: Hunderte von Glühlampen formen das Portrait Atatürks.
1972 Ankara: Hunderte von Glühlampen formen das Portrait Atatürks.
Eduard Widmer
1973: Zwei charmante Streikposten in Istanbul.
1973: Zwei charmante Streikposten in Istanbul.
Eduard Widmer
1973: Hochzeitszug mit Musik und Lastwagen in einem Dorf bei Silifke.
1973: Hochzeitszug mit Musik und Lastwagen in einem Dorf bei Silifke.
Eduard Widmer
1975: Gaukler, Wahrsager, Strassenverkäufer prägen das Strassenleben in Istanbul..
1975: Gaukler, Wahrsager, Strassenverkäufer prägen das Strassenleben in Istanbul..
Eduard Widmer
1978: Die alten Dampfer und die neue Brücke über dem Bosporus.
1978: Die alten Dampfer und die neue Brücke über dem Bosporus.
Eduard Widmer
1978: Verkehrsknotenpunkt im Stadtteil Aksaray.
1978: Verkehrsknotenpunkt im Stadtteil Aksaray.
Eduard Widmer
1 / 12

Wie kommt ein Zürcher dazu, Ende der 50er-, Anfang der 60er-Jahre die Türkei zu bereisen?

Ich wusste kaum etwas über das Land. Vor meiner ersten Reise 1958 arbeitete ich im Postlager der Sihlpost. Dort kam ich mit einer Türkin und einem türkischen Geschäftsmann ins Gespräch, weil sie regelmässig ihre Post abholten. Das weckte mein Interesse für die Türkei. Sie gaben mir ihre Adressen – für den Fall, sollte ich eines Tages nach I­stanbul reisen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen