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Mein bester Sportunterricht

Was haben ein grüner Pulli, Meryl Streep, ein Austin Morris Jahrgang 1971, Schafe und eine letzten Freitag «erlittene» Epiphanie gemeinsam? Eine Lebensbeichte.

MeinungThomas Wyss
«Es geht um ein gutes Spiel und Respekt vor dem Gegner»: Die All Blacks gegen Georgien.

Als ich zehn Jahre alt war, hätte ich alles gegeben, um Karl Grob die Hand zu schütteln. Der FCZ-Torhüter war mein Idol, denn auch ich war damals Goalie, bei den D-Junioren des FC Wollishofen (meine Mutter musste auf meine Anweisung hin auf einen grünen Plüschpulli, den sie bei Calida gefunden hatte, eine weisse «1» aus Stoff nähen, weil Grob in seinem vielleicht besten Match im Meistercup 1976/77 gegen die Glasgow Rangers einen solchen Pulli getragen hatte, obwohl seiner glaub von Adidas und nicht von Calida war). Der Traum ging tatsächlich in Erfüllung – als Grob zusammen mit GC-Keeper Roger Berbig in der einstigen Filiale des Fussball Corner Oechslin am Lochergut eine Autogrammstunde gab. Es war der grösste Moment meines noch jungen Lebens, bedeutsamer als der erste Kuss (mit Vreni Landolt . . . oder wars Heidi Dangel? Die Singer/Songwriter, die jaulen, dass man ihn nie vergisst, lügen doch wie gedruckt!) oder der erste Sechser im Deutschdiktat.

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