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«Dafür musste ich zuerst googlen»

Migros-Konzernchef Herbert Bolliger beantwortet Redaktion Tamedia 12 Fragen – über seinen Lohn, Radarfallen und das Glück.

Springsteen-Fan Herbert Bolliger setzt auf Verstand, nicht auf Eitelkeit, und seine Bewunderung für Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler ist ungebrochen. Foto: Raisa Durandi
Springsteen-Fan Herbert Bolliger setzt auf Verstand, nicht auf Eitelkeit, und seine Bewunderung für Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler ist ungebrochen. Foto: Raisa Durandi

1 Wo zeigt sich Ihre Eitelkeit?

Ich habe mal das Zitat «Wo die Eitelkeit anfängt, hört der Verstand auf» gelesen. Seither orientiere ich mich daran.

2 Was haben Sie immer in Ihrem Kühlschrank?

Joghurt und Quark sind immer drin.

3 Welches Talent hätten Sie gern?

Das musikalische Talent von Bruce Springsteen.

4 Welches ist Ihr Lieblingssong? Und warum?

«Queen of the Supermarket» von Bruce Springsteen. Es geht um eine berührende Liebesgeschichte, die im Supermarkt beginnt.

5 Wohin gehen Sie in der Stadt, wenn Sie allein sein wollen?

Dann schliesse ich die Tür meines Büros im 19. Stock am Limmatplatz und lasse den Blick über den See bis zum Vrenelisgärtli schweifen.

6 Welches ist die eindrücklichste Zürcher Figur, lebend oder tot?

Je mehr ich über Gottlieb Duttweiler lese, desto mehr beeindrucken mich seine Grundwerte, sein unternehmerischer Instinkt und sein Mut. Er hat unser Land und unsere Gesellschaft nach­haltig geprägt.

7 Wie lange brauchen Sie nach den Ferien, bis Sie sich in Zürich das erste Mal nerven – und worüber?

Wenn überall Radarfallen stehen – auch dort, wo die Blechpolizisten keine zusätzliche Sicherheitsmassnahme darstellen, sondern nur als Einnahmequelle dienen.

8 Wann haben Sie das letzte Mal getanzt?

An der Gala im Casinotheater Winterthur. Das ist eine Benefizveranstaltung zugunsten dieser grossartigen Kultur­institution, die sich selbst finanziert.

9 Verdienen Sie genug? Und wie viel?

Mein Bruttolohn beträgt pro Jahr 940'000 Franken. Das ist zwar sehr viel Geld, gemessen an den Löhnen des ­Topmanagements anderer Schweizer Unternehmen sind unsere in der Migros aber sehr vernünftig. Wichtig ist auch zu wissen, dass wir in der Migros keine Boni bezahlen.

10 Wann findet einen das Glück?

Im Kreise seiner Liebsten. Auf Reisen in fernen Ländern. Oder während eines Spaziergangs rund um den Hallwilersee – besonders jetzt, wenn die Obstbäume blühen.

11 Welchen Sinn sehen Sie darin, Kinder auf die Welt zu bringen?

Ich geniesse das Leben. Diese Erfahrung sollen auch andere machen dürfen. ­Kinder sind unsere Zukunft.

12 Erzählen Sie uns einen Witz!

Dafür musste ich zuerst googeln: Zwei Hellseher treffen sich. Der Erste sagt: «Dir gehts gut, und wie gehts mir?»

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