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Yuppi du

Wer den passenden Sound zu diesem seltsamen Sommer sucht, sollte auf Adriano Celentano setzen. Eigentlich könnte man dies in jeder Lebenslage tun. Eine Liebeserklärung.

Der leibhaftige «Azzurro»: Adriano Celentano, immer ein bisschen verschmitzt melancholisch. Foto: Giorgio Ambrosi (Getty Images)
Der leibhaftige «Azzurro»: Adriano Celentano, immer ein bisschen verschmitzt melancholisch. Foto: Giorgio Ambrosi (Getty Images)

Auch wenn 2016 erst knapp über der Hälfte ist, kann man getrost schon jetzt die berühmte Aussage der Queen von Ende 1992 rezitieren: «Annus horribilis!»

Ein schreckliches Jahr, fürwahr. Viele unserer besten Helden sind verstorben, der Terror wütet perverser denn je, Köln scheint irgendwie überall, das Flüchtlingsdrama nimmt kein Ende, wir erleben den Brexit und stehen bei der EU selbst im Offside, der Eurofussball war auch medioker, landauf, landab gabs grässliche Schwerbrechen, am Horizont droht Trumps Präsidentschaft, und natürlich spielt auch die Natur ungut verrückt; Prince selig würde heute wohl singen: «Sometimes it snows in July.»

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