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Mundart auf den zweiten Blick

Wenn es nicht Literatur ist, dann mag Autor Dominic Oppliger keine kryptischen Texte. Dann soll es schnell geschrieben und schnell verstanden werden.

Liäbä Herr Oppliger,

Liebe Frau Müller,

«Geschrieben geht mir mein Schweizer Hochdeutsch dann doch ringer von den Fingern.»

Liäbä Herr Oppliger,

Liebe Frau Müller,

«Meiner Meinung nach spielt die Frage nach richtig/falsch im Zusammenhang mit Sprache eine viel zu grosse Rolle.»

Liäbä Herr Oppliger,

Liebe Frau Müller,

«In meinem Fall hilft die Verfremdung vor allem, eine Illusion zu erzeugen.»

Liäbä Herr Oppliger,

Liebe Frau Müller,

«Lese ich den Text vor Publikum, spiele ich natürlich damit, dass ich in diesem Moment zum Erzähler der Geschichte werde.»

Liäbä Herr Oppliger,

Guten Tag Frau Müller,

«Hat man aber ‹fecheltet› gelesen und verstanden, merkt man, dass das ja eigentlich der Aussprache viel näherkommt.»

Liäbä Herr Oppliger,

Guten Tag Frau Müller,

«Das wäre mir dann im Vorbeigehen passiert.»

Liäbä Herr Oppliger,

Liebe Frau Müller,