Zum Hauptinhalt springen

Naivität, gepaart mit Profilierungsneurose

Deutschland sucht nach wie vor den Superstar – und findet DJ Antoine als Juror. Auch Mr. Da-Nos kennt keine Grenzen, wenn es um Aufmerksamkeit geht.

Nicht nur DJ Antoine scheint ein Problem mit Beratern zu haben, die ihm eintrichtern, dass jede Form von Aufmerksamkeit gute Aufmerksamkeit sei: Mr. Da-Nos in der neuen Uniform der Zürcher Stadtpolizei an der Züspa. Foto: facebook.com/mrdanos
Nicht nur DJ Antoine scheint ein Problem mit Beratern zu haben, die ihm eintrichtern, dass jede Form von Aufmerksamkeit gute Aufmerksamkeit sei: Mr. Da-Nos in der neuen Uniform der Zürcher Stadtpolizei an der Züspa. Foto: facebook.com/mrdanos

Unentdeckten Talenten eine Chance zu bieten, war noch nie das primäre Ziel des RTL-Formats DSDS. Der viele Jahre lang andauernde, sich in den letzten Jahren jedoch verflüchtigende Erfolg der Castingshow beruht auf Fremdschämen. Mittlerweile ist die Show an einem Punkt angelangt, an dem man sich fragen muss, was den Selbstvermarkter DJ Antoine bloss geritten hat, als er sich zur Mitgliedschaft in der DSDS-Jury verpflichtete. Nebst dem unantastbaren Jurydiktator Dieter Bohlen und dem Quotenschweizer DJ Antoine sitzen dort auch Heino («Schwarzbraun ist die Haselnuss») und Mandy Capristo, Ex-Mitglied von Monrose, Ex von Pöbelrapper Kay One und Aktuelle von Mesut Özil.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.