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«Wieso ist aus dem nichts geworden?»

Max Rüdlinger kommt durch den Film «Der Meister und Max» zu einer Art Comeback. Der ideale Anlass, um mit dem 65-jährigen Original seine Leinwandkarriere Revue passieren zu lassen.

Mit dem Leben versöhnt: Max Rüdlinger in seiner Kreis-5-Wohnung. Foto: Doris Fanconi
Mit dem Leben versöhnt: Max Rüdlinger in seiner Kreis-5-Wohnung. Foto: Doris Fanconi

Im Herbst 2014 feierte der Berner Filmemacher Clemens Klopfenstein den 70. Geburtstag. Das Wiegenfest nahm der Badener Regisseur Marcel Derek Ramsay zum Anlass für ein Hommage-artiges Experiment: Er montierte Szenen aus insgesamt zehn Klopfenstein-Filmen – darunter «E Nachtlang Füürland» (1981), «Der Ruf der Sibylla» (1984), «Macao oder die Rückseite des Meeres» (1988), «Das Schweigen der Männer» (1997) und «Die Vogelpredigt oder das Schreien der Mönche» (2005) – zu einem eigenständigen neuen Werk namens «Der Meister und Max». Ergänzt wird das Originalmaterial durch einen märchenhaften Überbau, in dem insinuiert wird, die zentralen Protagonisten Christine Lauterburg, Polo Hofer und Max Rüdlinger hätten sich in ihrer eigenen Filmwelt verloren.

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