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Zürcher Stadtführer für Holzliebhaber

Ist der Baustoff Holz in der Stadt eine Rarität? Eine Auswahl von sehenswerten Bauten mit Holzfassaden gibt die Antwort.

Ganz hinten im Seefeld, an der Stadtgrenze zu Zollikon stehen die Seewürfel.
Ganz hinten im Seefeld, an der Stadtgrenze zu Zollikon stehen die Seewürfel.
TA
Acht Gebäude mit einer äusserst auffälligen Fassade.
Acht Gebäude mit einer äusserst auffälligen Fassade.
TA
Die Zürcher Landolf Architekten haben einen Bau entworfen: Zwischen 2010 und 2012 wurde beim Tierspital ein dreistöckiger Holzbau mit Büros erstellt.
Die Zürcher Landolf Architekten haben einen Bau entworfen: Zwischen 2010 und 2012 wurde beim Tierspital ein dreistöckiger Holzbau mit Büros erstellt.
PD
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Vor einer Woche hat sich die «Bauzone» den Holzbauten auf dem Zollfreilager gewidmet. Meine Kollegin lobte das Werk des Berner Architekten Rolf Mühlethaler: Je länger man sich mit den Bauten auseinandersetze, desto weniger erschienen sie einem als Baracken, desto mehr faszinierten die durchnormierten Gebäude.

Mit ein Grund, ich zitiere, «der Baustoff Holz». Er sei in der Stadt eine Rarität, wenn vorhanden, dann in Form historischer Bausubstanz oder an «vereinzelten modernen Kleinbauten».

Wirklich? Eine Auswahl an grossen Bauten, die den Werkstoff Holz in der Stadt sichtbar machen.

Escherpark

Elf Gebäude haben die E2A-Architekten im Enge-Quartier über einen ganzen Block an der Brunau-/Kurfirstenstrasse verteilt. Die vertikal gegliederte Fassade aus finnischer Fichte harmoniert mit dem üppigen Grün des Gartens, der die Häuser umfliesst.

Elefantenhaus

Es sieht aus wie eine Schildkröte, ist aber ein Elefantenhaus: Eine Holzschale eingebettet in den Kaeng-Krachan-Elefantenpark. Die Konstruktion mit Glaseinsätzen der Zürcher Markus Schietsch Architekten ist freitragend und ansprechend: Sie gewann den Publikumspreis für gute Bauten in der Stadt Zürich.

Seewürfel

Ganz hinten im Seefeld, an der Stadtgrenze zu Zollikon, stehen die Seewürfel, acht Gebäude mit einer äusserst auffälligen Fassade: Hier wird Holz in zwei verschiedenen Farben hinter einer Glasscheibe inszeniert. Der Glanz in Kombination mit der Holzstruktur ist ungewohnt und macht neugierig. Camenzind Evolution schreibt: «Die starke Farbe und die Textur der Holz-Glas-Panele kreieren zusammen mit den weichen Reflexionen des Glases ein humanes Ambiente auf den Piazzas zwischen den Gebäuden.»

Waidriegel

Entlang der Tièchestrasse in der Waid stehen zwei lange Riegel der Basler Architekten Buchner Bründler. Sie sind entsprechend der ansteigenden Strasse abgestuft. Im längeren der beiden sind 75 Genossenschaftswohnungen untergebracht, im kleineren Teil entstanden 30 Eigentumswohnungen. Die dunkel gestrichene, sägerohe Holzfassade ist in vertikale und horizontale Elemente geteilt, welche die Gebäude wie ein Geflecht zusammenhalten sollen.

Tierspital

Zwischen 2010 und 2012 wurde beim Tierspital ein dreistöckiger Holzbau mit Büros erstellt. Die Zürcher Landolf Architekten haben einen Bau entworfen, der mit jedem Geschoss ein bisschen nach aussen wächst. Verkleidet ist das Gebäude mit nordischer Fichte. Ein spezieller «innerer Wert»: Der Liftschacht ist ebenfalls in Holz ausgeführt.

Sportzentrum Heuried

Ganz neu – und ganz eindrücklich: Das Sportzentrum Heuried der Zürcher EM2N Architekten. Vor allem die Dachkonstruktion beim Eingang sticht ins Auge: Sie zeigt, dass Holz sehr viel mehr ist als einfach Bretter und Balken.

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