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«Zwingli war der beste Werber»

«Zwingli war ein Feldprediger, wie ich», sagt Christoph Sigrist. Foto: Dominique Meienberg

Sind Sie als Pfarrer werbeaffin?

In diesem Fall erachten Sie Huldrych Zwingli als guten Werber?

Wieso das?

Was war auf den Bildern zu sehen?

Hat Zwingli selbst an seinem Mythos gearbeitet?

Und wie war das bei dem bekannten Wurstessen, bei dem bewusst mit der Fastentradition gebrochen wurde? Er sei zwar dabei gewesen, habe aber selber nicht mitgegessen, heisst es. Ist das nicht Inszenierung?

Warum hat er die Musik aus der Kirche verbannt, obwohl er ein sehr musischer Mann war?

Zwingli war Ihrer Meinung nach ein exzellenter Werber. Taugt er als Werbefigur?

Sein metallenes Ebenbild vor der Wasserkirche stützt sich auf ein mächtiges Schwert. Und «Zwinglianismus» ist nicht eben ein positiv besetzter Begriff. Wie das?

War Zwingli ein gewalttätiger Mann?

Wieso trägt seine Statue dann ein Schwert in der Hand?

Zurück ins Jetzt. Heutzutage macht es oft den Eindruck, als habe die Kirche die grössten Vorbehalte gegenüber der Werbung.

Was ist Ihre Meinung?

Ein schwerer Job?

Darum laden Sie immer wieder Leute wie Doris Leuthard, Adolf Muschg oder den Dalai Lama ins Grossmünster ein.

«Für unsere Werbefläche würde jede Firma Millionen bezahlen.»

Betreibt die Kirche genug Werbung?

Manchmal werden die Türme auch dafür benutzt.

Wer darf dort werben?