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Belüftung hilft den Greifensee-Felchen

Uster - Von Mai bis September wurde dieses Jahr der Greifensee erstmals künstlich mit Pressluft belüftet. Mit dieser Massnahmen sollte die Gefahr eines Fischsterbens in den heissen Sommermonaten gebannt werden. Laut Medienmitteilung der Baudirektion ist dies gelungen. Walo Meier, Leiter der Sektion Oberflächengewässer im Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft, ist zufrieden: «Die erste Bilanz ist ermutigend. Auf einer Fläche von einem Quadratkilometer konnte die Schicht, in der Felchen überleben können, deutlich vergrössert werden.» Felchen sind im Sommer besonders gefährdet. Sie überleben nur in einer Wasserschicht, in der das Wasser kühler ist als 21 Grad und genügend sauerstoffhaltig bleibt. Mit der Belüftung konnte sauerstoffarmes, kühles Wasser aus einer Tiefe von 12,5 Metern an die Oberfläche gespült werden. Es vermischte sich mit dem sauerstoffreicheren, aber warmen Oberflächenwasser. Dieses Mischwasser bildete eine bis zu drei Meter dicke Schicht, in der Felchen - und auch Seeforellen - überleben können. (gau)

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