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Berge von Zucker in natürlicher Form

Illnau-Effretikon &endash Die Schweizer Zuckerrübenproduzenten haben derzeit alle Hände voll zu tun. Treffen die Prognosen zu, fahren sie eine Rekordernte von 1,8 Millionen Tonnen ein &endash dieser Wert liegt 20 Prozent über dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Einer der grösseren Zuckerrübenproduzenten im Zürcher Oberland ist Ueli Kuhn aus Bisikon. Auch auf seinen Feldern warten riesige Rübenberge darauf, zu Zucker verarbeitet zu werden. Dass sie manchmal mehrere Tage oder Wochen dort liegen bleiben, hat logistische Gründe. Den Abtransport der Zuckerrüben übernimmt nämlich ein Transportring. Dieser vereinbart mit der Zuckerfabrik Frauenfeld die Abgabetermine direkt und holt die Rüben erst am entsprechenden Tag am Feldrand ab. Weil die Produktion kontingentiert ist, darf Kuhn nur eine vertraglich definierte Menge abliefern. Für sein Kontingent von 66 Tonnen Zucker muss der 33-jährige Landwirt ungefähr 450 Tonnen Rüben produzieren. Wurden die Zuckerrüben früher einzeln und von Hand ausgegraben, gehen heute spezialisierte Lohnunternehmen mit eigens dafür konstruierten Fahrzeugen zu Werk: Der so genannte Rübenvollernter macht die Rübe in einem einzigen Arbeitsgang transportbereit: Zuerst schlägt der Schlegler das Kraut ab, dann schneidet der Köpfer den Krautansatz weg, und die sogenannte Rodeschar hebt die Rübe aus dem Boden. Siebsterne entfernen Steine und Erde, und ein Band transportiert die Rüben anschliessend in einen Behälter. (dih) Landwirt Ueli Kuhn aus Bisikon darf etwa 450 Tonnen Rüben in die Fabrik liefern, die dort zu 66 Tonnen Zucker verarbeitet werden. Foto: Heidy Dietiker

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