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Berlin beim Turm ausgestochen

Der Oberländer Weiler Hueb wollte ihn nicht, Berlin bekam ihn nicht. Der 18 Meter hohe Turm des Zürcher Künstlers Jürg Altherr kommt nach Uster.

Gefällt: Wie ein gefällter Baum lag der Turm mehr als zwei Jahre auf einem Parkplatz bei der Empa in Dübendorf.
Gefällt: Wie ein gefällter Baum lag der Turm mehr als zwei Jahre auf einem Parkplatz bei der Empa in Dübendorf.
Tom Kawara
Der Urturm: Jürg Altherr tüftelte in seinem Atelier auf dem Gaswerkareal in Schlieren an der Stabilität seines Turms.
Der Urturm: Jürg Altherr tüftelte in seinem Atelier auf dem Gaswerkareal in Schlieren an der Stabilität seines Turms.
PD
Happy End? Der Besitzer des Turms, Hannes Strebel, hat den Turm der Stadt Uster geschenkt. Und die hat dankend angenommen.
Happy End? Der Besitzer des Turms, Hannes Strebel, hat den Turm der Stadt Uster geschenkt. Und die hat dankend angenommen.
Christian Kunz
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Ein Turm muss in den Himmel ragen – doch Jürg Altherrs Turm lag die letzten zwei Jahre wie ein gefällter Baum neben einem Parkplatz bei der Empa in Dübendorf. Denn an seinem ursprünglichen Bestimmungsort, der Wohnsiedlung auf dem Gelände der ehemaligen Weberei Hueb, wurde er vehement abgelehnt.

Doch nun hat der 18 Meter hohe und fast 12 Tonnen schwere Koloss eine Heimat gefunden. Nun hat der Auftraggeber und Architekt Hannes Strebel mitgeteilt, dass er das Kunstwerk der Stadt Uster geschenkt habe. Und diese ist hocherfreut, wie der dortige Kulturbeauftragte Christian Zwinggi sagt: «Es ist ein tolles Werk.»

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