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Besuchsprojekt live@kloten gut gestartet

Familien mit Kleinkindern sowie Erstgebärende sind vom neuen Lebensabschnitt oft überfordert. Die Stadt Kloten gibt ihnen wertvolle Tipps.

Von Alexander Lanner Kloten – Von Januar bis April waren in der Stadt Kloten Familienbesucherinnen unterwegs. Wer mit Kindern unter vier Jahren in die Gemeinde gezogen ist oder gerade erst Nachwuchs erhalten hat, wurde im Rahmen des Pilotprojekts live@kloten angeschrieben. Ziel ist es, den Paaren eine Hilfestellung für den Übertritt in den neuen Lebensabschnitt zu geben. Insgesamt 46 Familien wurden so erreicht, bei 23 durfte live@kloten einen Besuch abstatten. «Einerseits waren wir über den hohen Rücklauf erstaunt, andererseits haben wir uns auch über das grosse Interesse sehr gefreut», fasst Gaby Muntwyler, Leiterin familienergänzende Betreuung, zusammen. Zwei Schweizer Familien hätten ganz auf einen Besuch verzichtet. Die Begründung: Man verfüge schon über die nötigen Informationen. So waren es vor allem Paare mit Migrationshintergrund, die gerne davon profitierten. Bis Ende Jahr weiterführen «Ein Besuch dauerte jeweils rund 1 Stunde und orientierte sich an einem zuvor ausgearbeiteten Gesprächsleitfaden», so Muntwyler. Die 15 Besucherinnen wurden aus dem Netzwerk der Projektgruppe rekrutiert und speziell geschult. Zu den dringendsten Fragen der Eltern zählten beispielsweise: Wie komme ich zu einem Babysitter? Was lässt sich in Kloten tagsüber mit Kindern machen? Die Besuche fanden allesamt in den Wohnungen der Familien statt. Von der Möglichkeit, sich an einem neutralen Ort zu treffen, machte niemand Gebrauch. Das Angebot für Kleinkinder und junge Eltern, welches in der Stadt vorhanden ist, wurde in einer Informationsmappe gesammelt und zusammen mit einem kleinen Präsent beim Treffen überreicht. Gemäss Muntwyler wird das Projekt bis Ende Jahr weitergeführt.

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