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Bibliothek Rüti ist kaum umstritten

Die gemeinsame Bibliothek mit Dürnten findet breite Unterstützung. Nur die SVP ist gegen das Projekt.

Von Regula Lienin Rüti – Die CVP, EDU, EVP, FDP und SP sind sich in ihren Stellungnahmen einig: Die Bibliotheksvorlage ist sinnvoll und angemessen. Sie sagen deshalb Ja zur Einrichtung einer neuen Bibliothek und zu einem gemeinsamen Bibliotheksverbund mit der Gemeinde Dürnten und den Schulgemeinden Rütis. Die SVP sagt als einzige Partei klar Nein zur Vorlage. Sie kritisiert die hohen Investitions- und Betriebskosten, das Raumkonzept und die Ungewissheit über das Engagement Dürntens. Ausserdem bemängelt die Partei, dass der Gemeinderat viel zu spät über die Details der Vorlage informiert habe. Vergangene Woche war in Rüti ein Flugblatt des SVP-nahen Überparteilichen Komitees Rütner Steuerzahler im Umlauf, das ebenfalls gegen das Projekt warb. In einer Mitteilung hält nun der Gemeinderat fest, dass es «diverse falsche Aussagen und Unterstellungen enthalte». Er verurteilt das Vorgehen des anonymen Komitees, das in «respektloser und verwerflicher Art und Weise» zahlreichen Behörden von Rüti und Dürnten «böswillige Unterstellungen» mache. In einem Schreiben thematisieren die fünf Bibliothekarinnen die engen Platzverhältnisse: Am ersten Tag nach den Ferien seien innerhalb einer Stunde 100 Leute zu bedienen – an einer Ausleihtheke mit zwei Arbeitsplätzen. «Man kann sich das Gedränge vorstellen, wenn ein Lehrer mit 25 Schülern Lesestoff auswählen möchte», schreiben sie und hoffen auf ein Ja am 15. Mai.

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