Zum Hauptinhalt springen

Bülacher Stadtrat will Magazin herausgeben

Von Fahrettin Calislar Bülach – Der Stadtrat von Bülach schlägt dem Parlament die Herausgabe eines Stadtblatts vor. Dafür soll der Gemeinderat jährlich wiederkehrende Ausgaben von 104 000 Franken bewilligen. Laut der stadträtlichen Weisung soll die Publikation alle drei Monate erscheinen und sechs Seiten umfassen. Das neue Kommunikationsmittel soll die «kontinuierliche Information zu zentralen strategischen Themen sicherstellen», führt der Stadtrat aus. Das Stadtblatt wird von der Internetsite der Stadt Bülach begleitet. Nach den Vorstellungen des Stadtrats beinhaltet es Hintergrundinformationen zu laufenden oder angedachten Projekten, hilft komplexe Zusammenhänge zu verstehen und dokumentiert Entwicklungen. Wichtig ist dem Stadtrat dabei die Sachlichkeit des Inhalts. Mit seinem Vorschlag reagiert der Stadtrat auf die starke Bevölkerungszunahme. Er geht davon aus, dass viele Neuzuzüger keine Abonnenten der bestehenden Lokalzeitungen sind. Zudem ist die Behörde der Meinung, dass in den amtlichen Publikationsorganen, dem «Zürcher Unterländer» (ZU) und dem «Neuen Bülacher Tagblatt» (NBT), dem lokalen Geschehen zu wenig Platz eingeräumt werde. Durch die Übernahme des ZU/ NBT durch die Tamedia AG (die auch den «Tages-Anzeiger» herausbringt) sei die Situation zusätzlich unsicher geworden. «Für die Stadt Bülach ist es schwieriger geworden, strategische Themen einer breiten Öffentlichkeit zur Diskussion zu stellen», schreibt der Stadtrat. Sein Fazit: Das Stadtblatt könne die «direkte und ungefilterte Kommunikation des Stadtrates und der Stadtverwaltung» besser ermöglichen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch