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Bürgerliche befürchten Verbreitung von Seuchen

Der Zürcher Regierungsrat muss erklären, wie die medizinische Versorgung von Flüchtlingen aktuell aussieht.

Die medizinische Betreuung von Flüchtlingen unter Beobachtung: Apotheke und Praxis im Sammellager in Buchs ZH. (14.1.16)
Die medizinische Betreuung von Flüchtlingen unter Beobachtung: Apotheke und Praxis im Sammellager in Buchs ZH. (14.1.16)
Eddy Risch, Keystone

70 bürgerliche Kantonsräte haben in einer dringlichen Anfrage an den Regierungsrat ihre Befürchtung geäussert, dass sich wegen der Flüchtlinge ansteckende Krankheiten ausbreiten könnten. Es kämen Personen in die Gemeinden, die unter Tuberkulose, Krätze und Läuserückfallfieber leiden würden.

Viele Asylbewerber haben keinerlei medizinische Unterlagen bei sich, wenn sie einer Gemeinde zugewiesen werden. Darunter seien auch Personen, die an übertragbaren Krankheiten leiden würden, schreiben die Ratsmitglieder von FDP, SVP und CVP in ihrem Vorstoss.

Dies gefährde nicht nur Mitbewohner in den Unterkünften, sondern auch Betreuungspersonen und schliesslich auch die Bevölkerung. Sie wollen deshalb Auskunft vom Regierungsrat, wie kranke Flüchtlinge betreut und behandelt würden, etwa jene mit offener Tuberkulose. Sie wollen zudem wissen, ob die Flüchtlinge bei ihrer Ankunft untersucht und nach Schweizer Impfplan geimpft würden.

SDA/ofi

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