Zum Hauptinhalt springen

Bundesratswahlen Parlament hat eine echte Auswahl, TA vom 4. 9. (und weitere)

Bundesratswahlen Parlament hat eine echte Auswahl, TA vom 4. 9. (und weitere) Programmierter «Zickenkrieg». Was würde wohl passieren, wenn statt drei neu fünf Frauen im Bundesrat wären? Ich wage nicht, an diesen «Zickenkrieg» zu denken. Wer schon einmal in einem Damenbüro tätig war, kann sich diesen Zustand aber vorstellen. Da gilt der Spruch nicht, dass keine Krähe einer anderen ein Auge aushackt. Ausserdem: Nimmt man die SP-Kandidatinnen unter die Lupe, erkennt man, dass keine dieser Damen etwas mit der Basis der Partei, den Arbeitern und Angestellten, zu tun hat. Diese SP-Frauen vertreten die linksintellektuelle Soziwelt der Staatsdiener, Professoren, Soziologen, Ärzte und dergleichen, die unser Land für den EU-Beitritt weichklopfen wollen. Warum wehren sich die Arbeiter und ihre Gewerkschaften nicht gegen diese linksintellektuelle Überrumpelung? Karl Heinen, Wädenswil Parteipolitik vor Landespolitik. Es ist empörend zu beobachten, wie kurzfristige Partei- und Wahlstrategien bei vielen Parlamentarierinnen und Parlamentariern den Blick für das nachhaltige Wohl der Schweiz trüben. Die bürgerlichen Politiker und Politikerinnen liebäugeln mit einer Person, die sie zu einem linken Feindbild hochstilisieren können. Die Angst vor dem politischen Talent, das nicht nur für die eigene Partei, son-dern für das ganze Land viele Punkte erzielen würde, vernebelt ihnen die Sicht auf die langfristige Politik. Dass diejenige Partei, die in erster Linie als Vertreterin des Volkes auftritt, sich gegen eine in der Bevölkerung sehr beliebte Politikerin stellen könnte, weist deutlich auf den Vorrang der Parteipolitik vor der Landespolitik hin. Bettina Zimmermann, Wabern «Typen wie Blocher». Das Polittheater geht wahrscheinlich nicht nur mir als parteilosem, betagtem Rentner langsam auf die Nerven. Fünf Frauen? Drei Frauen? Ein zusätzlicher SVP-Bundesrat? BDP raus? Ich bin überzeugt: Es kommt nicht so sehr darauf an, ob ein Kandidat oder eine Kandidatin gute Führungsqualitäten hat. Wichtig erscheint mir, dass starke Persönlichkeiten gewählt werden. Im Bundesrat brauchen wir Vollblutpolitiker und vor allem Personen, die alle eine Kollegialität an den Tag legen. Auch wenn ich absolut nicht mit der SVP einiggehe, aber «Typen» wie Blocher sind gefragt. Es könnten ruhig auch sieben Frauen sein! Gilbert Leemann, Urdorf Es lebe das Mittelmass! Schnell einmal droht ein Kandidatenstern zu sinken, wenn der Verdacht aufkommt, jemand sei im Volk zu beliebt. Also doch lieber mittelmässige Kandidaten wählen. Da kann man sich anschliessend wieder so schön aufregen über schwache Magistraten und Magistratinnen, mangelnde Weitsicht und ungenügendes Krisenmanagement. Die anstehenden Bundesratswahlen liegen damit im schon länger anhaltenden Trend, dass es vielen Politikern nicht (mehr) darum geht, das Beste für das Land zu erreichen, sondern nur noch darum, die Macht der Parteien und damit die eigene Macht zu erhalten. Lorenz Merlach, Wabern «Vielen geht es nicht darum, das Beste fürs Land zu erreichen; sie wollen nur die Macht ihrer Partei erhalten.»

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch