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Corine Mauch In Uster war sie bekannt als «Frau Büchs»

Die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch wurde am 28. Mai 1960 in der amerikanischen Universitätsstadt Iowa City geboren. Ihre ersten Lebensjahre verbrachte sie mit ihren beiden Brüdern in den USA. Corine Mauch studierte von 1980 bis 1988 Agrarökonomie an der ETH Zürich und Chinawissenschaften an der Universität Zürich. 1997 bis 2000 folgte ein Nachdiplomstudium (Master) in Politik- und Verwaltungswissenschaften an der Universität Lausanne. Ihr Einstieg ins Berufsleben erfolgte im Jahr 1989. Bis 1993 arbeitete sie als Abfall- und Umweltbeauftragte der Stadt Uster. Fausta Borsani arbeitete damals als Kompostberaterin eng mit ihr zusammen. Das Duo erhielt die Übernamen «Frau Büchs» und «Frau Wurm». Die beiden bewirkten in den Bereichen Recyceln, Kompostieren und Abfalltrennen in Uster einiges. In die Zeit Mauchs als Abfallberaterin fällt der Bau der zahlreichen Sammelstellen und der futuristischen Hauptsammelstelle an der Dammstrasse. Die Architektur dieses «gestrandeten Schiffes» sorgte für einigen Wirbel. Das Projekt wurde in zahlreichen Architekturartikeln gewürdigt. Teilweise gegen erbitterten Widerstand setzten die beiden Frauen mit Hartnäckigkeit und Charme um, was bei der Abfallbewirtschaftung inzwischen zu einer Selbstverständlichkeit geworden ist. In dieser Zeit wurde Mauch bewusst, dass man die Menschen von einer Idee zuerst überzeugen muss, wenn man sie erfolgreich in die Praxis umsetzen will. Seit Mai 2009 ist sie Stadtpräsidentin von Zürich. (gau)

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