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Das Aubrüggli bleibt wohl Geschichte

Der Stadtrat von Opfikon lehnt den Wiederaufbau der abgebrannten Holzbrücke ab. Ein Schutzobjekt von regionaler Bedeutung geht damit für immer verloren.

Aus finanziellen Gründen hatte der Opfiker Stadtrat entschieden, dass die historische Holzbrücke nicht wieder aufgebaut werden soll (TA vom Mittwoch). Der Bau einer typengleichen Brücke für mehrere Hunderttausend Franken sowie der eines einfachen Fussgängersteges wurden aus finanziellen Gründen verworfen.

Wie Ueli Bieri, Gebietsingenieur beim Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel), bestätigte, sei eine Kostenübernahme durch das Awel nicht möglich. Er bedauert dies: «Eine Brücke an dieser Stelle würde dem Gewässerunterhaltsdienst des Awel dienen, wenn sie befahrbar ist und eine minimale Tragkraft aufweist», so Bieri. Damit würden kürzere Wege für den Gewässerunterhaltsdienst ermöglicht. Die Mehrkosten für eine solche Brücke gegenüber einem einfachen Fussgängersteg liessen sich jedoch rein betriebswirtschaftlich nicht rechtfertigen. Die Abteilung Wasserbau habe deshalb eine Übernahme solcher Mehrkosten abgelehnt, hält Bieri fest. Ein neuer Standort für die Brücke wäre schwierig. «Ein schadloser Hochwasserabfluss hat erste Priorität. Bauten, die die öffentliche Sicherheit gefährden, sind nicht bewilligungsfähig», so Bieri. Trotzdem seien Lösungen für neue Brücken möglich.

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