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Das Ende der Karriere in Sicht

Stefan Trafelet konnte mit dem Radsport-Team Saxo Bank auf Fuerteventura trainieren. Dennoch bleibt der Gossauer ohne Vertrag.

Stefan Trafelet kommt ins Schwärmen, wenn er auf die acht Tage auf der kanarischen Insel zurückblickt. «Es ist beeindruckend, wie bei Saxo Bank trainiert wird», sagt der 25-Jährige. Der Gossauer hoffte, sich im Trainingslager der dänischen Radsportequipe für einen Profivertrag aufzudrängen. Er habe sich schnell integriert gefühlt. Zudem sei es etwas Besonderes, mit Top-Fahrern wie Fabian Cancellara, Fränk und Andy Schleck trainieren zu können, bemerkte er. Doch es sollte nicht sein: Teamchef Bjarne Riis erteilte dem vertragslosen Zürcher diese Woche eine Absage. «Es ist momentan schwierig, einen Platz zu bekommen», meint der Elitefahrer ernüchtert.

Für Trafelet, der noch im letzten September die Züri-Metzgete für sich entscheiden konnte, ist klar: Aufgrund der schwierigen Situation muss er sich mit dem Ende seiner Radsportkarriere befassen. «Noch so ein Jahr kann ich mir finanziell nicht leisten.» Er sei schliesslich nicht mehr 20 Jahre alt. Bereits die letzte Saison hatte Trafelet mit Amateurstatus für den VC Mendrisio bestritten. Er ist deshalb seit rund 2 Monaten auch auf Jobsuche im Aussendienstbereich. «Doch solange ich keine 100-Prozent-Stelle habe, trainiere ich weiter und hoffe auf ein Engagement. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt», gibt sich Trafelet kämpferisch. (dsc)

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