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Das Gespenst der Antimaterie geht um

Regensdorf. - Seit dem Roman «Illuminati» von Dan Brown und der kürzlich ins Kino gekommenen Verfilmung «Angels and Demons» ist das Thema Antimaterie wieder in aller Munde. Angeblich sollen Physiker am Kernforschungslabor Cern in Genf einen Weg gefunden haben, wie sie grosse Mengen von Antimaterie herstellen können. Als Physik-Doktorand am Cern möchte Carmelo Marchica in einem populärwissenschaftlichen Vortrag am kommenden Dienstag die heutige Vorstellung der Materie und Antimaterie erläutern, um so den Unterschied zwischen der «Antimaterie in Hollywood und der Antimaterie am Cern» zu verdeutlichen.

Fast genau vor einem Jahr, am 10. September 2008, blickte die Welt aufs Cern, denn der neue und weltweit grösste Beschleuniger wurde in Betrieb genommen. Viele Fragen, welche die Teilchenphysiker seit Jahren plagen, sollen endlich beantwortet werden können.

In diesem Sommer sorgte das Cern und der Beschleuniger wieder für Schlagzeilen, nämlich als die Verfilmung des Bestsellers von Dan Brown, «Angels and Demons», in die Kinos kam. Im Film wird der Beschleuniger zur Erzeugung von Antimaterie missbraucht, dabei soll es sich um ein höchst geheimes Experiment handeln, das von ein paar wenigen Wissenschaftlern am Cern gebaut und betrieben wird. In Tat und Wahrheit ist das Experiment nicht geheim, und es sind nicht ein paar wenige Wissenschaftler daran beteiligt, sondern weltweit insgesamt mehr als 6000.

Im Vortrag von Carmelo Marchica werden Antworten auf folgende Fragen gesucht: Kann man wirklich Antimaterie erzeugen? Was ist Antimaterie überhaupt? Und wozu wird dieser berüchtigte Beschleuniger tatsächlich gebraucht?

Der Eintritt zum Vortrag ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (bwr) Dienstag, 29. September, Katholisches Pfarreizentrum, Schulstrasse 112. 19.30 Uhr. Bild TA-Archiv Das Kernforschungslabor in Genf: Wozu dient der Beschleuniger tatsächlich?

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