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Das Gift im Plättlikleber

Das Winterthurer Hallenbad Geiselweid ist asbestverseucht. Die Experten der Suva erklären, für wen der Schadstoff gefährlich ist.

Gut geschützt am Werk: Ein Arbeiter in einem von Asbest verseuchten Gebäude.
Gut geschützt am Werk: Ein Arbeiter in einem von Asbest verseuchten Gebäude.
Suva

Im Winterthurer Hallenbad Geiselweid stellten die Messexperten Asbestwerte von über einem Prozent fest. Die Handwerker arbeiten in luftdichten Kammern und mit Atemschutzmasken. Sind die Gäste des angrenzenden Freibades gefährdet? Nein. Die Prozentangaben beziehen sich mit grosser Wahrscheinlichkeit auf den Gehalt an Asbest im Plättlikleber. Solange dieser Kleber nicht durch Bohren, Abschleifen, Abspitzen mechanisch bearbeitet wird, sind die Asbestfasern fest im Kleber gebunden. Sie gelangen so nicht in die Atemluft. Während der Sanierung durch die Spezialisten werden Fasern freigesetzt, weshalb eine Sanierungszone eingerichtet ist. In der Sanierungszone wird gegenüber der Umgebung ein Unterdruck aufrechterhalten, weshalb keine Asbestfasern aus der Zone entweichen können. Die Mitarbeiter, die in der Sanierungszone beschäftigt sind, schützen sich mit der persönlichen Schutzausrüstung.*

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