Zum Hauptinhalt springen

Das Jahr beginnt mit Finsternis

Am Dienstag herrscht über ganz Europa eine partielle Sonnenfinsternis.

Von Matthias Meili Bereits in den ersten Tagen des neuen Jahres gibt es ein Spektakel am Himmel zu beobachten: AmDienstagmorgen verfinstert sich die Sonne in Mitteleuropa um bis zu 70 Prozent. Diese partielle Sonnenfinsternis ist die erste von vier Verdunkelungen, die sich2011 weltweit ereignen werden. Üblicherweise finden weltweit zwei bis drei Sonnenfinsternisse pro Jahr statt. Die nächste in Europa wird am 20. März 2015 sichtbar. Das Maximum der kommenden Finsternis wird unweit der nordschwedischen Stadt Skellefteå knapp 80 Prozent der Sonnenscheibe bedecken. Allerdings fällt das Maximum hier mit dem Sonnenaufgang zusammen. Deshalb sind die Chancen, in Mitteleuropa die Sonnenfinsternis zu beobachten, bedeutend besser – vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. In der Schweiz setzt sich die Finsternis von Genf aus Richtung St. Gallen fort: Der Höhepunkt ist in Genf um 9.09 Uhr, in Bern um 9.11 Uhr und in St. Gallen um 9.14 Uhr zu beobachten. In Zürich tritt die maximale Bedeckung von 67 Prozent um 9.13 Uhr ein. Experten erwarten das Ereignis mit grosser Freude. Mit etwas Glück kann die Sonnensichel über dem Horizont vor der Silhouette der Landschaft beobachtet werden. Und wegen des hohen Bedeckungsgrades könnte die Sonnenfinsternis selbst bei schlechterem Wetter spürbar sein. Es könnte zu einer gespenstischen Abschwächung des Tageslichts kommen. Schutzbrille vor die Augen Eine Sonnenfinsternis entsteht, wenn sich der Mond in einer Neumondphase zwischen Sonne und Erde schiebt. Weil der Kernschatten des Mondes die Erde knapp verfehlt, ist die Sonnenfinsternis nächste Woche nur partiell. Auch wenn die Finsternis in den frühen Morgenstunden beginnt, sollte man eine Sonnenfinsternis-Schutzbrille dabeihaben. Sobald sich das Tagesgestirn aus den horizontnahen Bereichen gelöst hat, wird die Beobachtung mit freiem Auge problematisch. Auch Fotoobjektive, Ferngläser und Teleskope müssen mit Sonnenfiltern ausgerüstet werden. Geöffnete Sternwarten im Kanton Zürich: Urania-Sternwarte, Zürich, Eintritt 5 bis 15 Franken; Sternwarte Rümlang, bei guter Witterung; Sternwarte Eschenberg, Winterthur, bei guter Witterung. Die Sonne verhüllt sich.Foto: Keystone

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch