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Der grosse Unbekannte

Martin Abele von den Grünen ist der neue Gemeinderatspräsident und damit der höchste Zürcher. Der Fast-Zweimetermann wirkte bislang eher im Hintergrund – jetzt freut er sich auf das Rampenlicht.

Martin Abele vor seinem Büro beim Schaffhauserplatz.
Martin Abele vor seinem Büro beim Schaffhauserplatz.
Dominique Meienberg

Sein Amtsjahr begann mit einem Skandälchen. Martin Abele, der heute Abend zum Gemeinderatspräsidenten gewählt wird, lud die Bevölkerung zum traditionellen Umtrunk auf die Rathausbrücke ein – und nicht, wie sonst üblich, an seinen politischen Wohnsitz nach Wiedikon. «Unverständlich», fand der Quartierverein. Dabei passt der Entscheid zu Abele, der sich selbst als «Grenzgänger» bezeichnet: «Ich bin nirgends wirklich verwurzelt und fühle mich stets da zu Hause, wo ich gerade wohne.» Seit fünf Jahren ist das eine Dreier-WG beim HB. Vorher lebte er 17 Jahre in Wiedikon, ehe sein Haus einem Neubau weichen musste.

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