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Der Hirzel erkämpft sich zwei Zebrastreifen

Der Druck des Elternrats hat gewirkt. Die Kantonspolizei ist nun doch einverstanden mit zwei Fussgängerstreifen.

Von Daniela Haag Hirzel – Dem Elternrat ging es um die Sicherheit der Schulkinder: Er sammelte vor einem halben Jahr 260 Unterschriften, damit zwei Fussgängerstreifen auf der Dorfstrasse markiert werden (der TA berichtete). Die Kantonspolizei war damals noch gegen die beiden Fussgängerstreifen. Jenen bei der Kirche hob sie nach der Sanierung der Dorfstrasse auf. Den zweiten Fussgängerstreifen forderte der Elternrat neu, damit die Kinder aus der kürzlich erstellten Überbauung Wässeri sicher in den Kindergarten gelangen können. Der Gemeinderat unterstützte das Anliegen des Elternrats und suchte nach Lösungen, wie die von der Kantonspolizei geforderten Bedingungen erfüllt werden können. So muss für den Fussgängerstreifen bei der Kirche ein sogenannter Warteraum geschaffen werden. Es gibt dort kein Trottoir, und die Fussgängerinnen und Fussgänger müssen auf der Zufahrt zum Schulhaus Heerenrainli warten, bis sie die Strasse überqueren können. Deshalb wird die Zu- und Wegfahrt zum Schulhaus künftig nur noch über die Bergstrasse möglich sein. Zudem verlangt die Kantonspolizei eine Beleuchtung. Zwar stiess die Einschränkung des Verkehrs zum Schulhaus bei vereinzelten Einwohnerinnen und Einwohnern an einer Orientierungsveranstaltung vor den Sommerferien und der anschliessenden Vernehmlassung auf Kritik. Er ist aber eine Voraussetzung, dass der Fussgängerstreifen bei der Kirche überhaupt markiert werden kann. Der Gemeinderat will ihn deshalb realisieren. Noch dieses Jahr markieren Der Gemeinderat hat für die baulichen Massnahmen einen Nachtragskredit von 44 000 Franken beschlossen. Er möchte die beiden Fussgängerstreifen noch dieses Jahr realisieren, wie er im Hirzler Dorfblatt schreibt. Die Bewilligung der kantonalen Direktion für Soziales und Sicherheit liegt aber noch nicht vor. Barbara Kurmann, die den Elternrat präsidiert und sich für die Fussgängerstreifen einsetzte, ist sehr zufrieden, wie sie sagt. Sie denke, die Unterschriftensammlung habe gewirkt. Der Kanton habe eingesehen, dass er die Frequenzen der Fahrzeuge nicht als Massstab nehmen dürfe.

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