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«Der Job als Landschreiber ist reizvoller»

Schönenberg muss bereits wieder einen neuen Gemeindeschreiber suchen.

Schönenbergs Gemeindeschreiber Walter Kälin geht Von Thomas Zemp Schönenberg – Nur etwas mehr als eineinhalb Jahre wird Walter Kälin Gemeindeschreiber gewesen sein, wenn er seine Stelle in Schönenberg Ende Oktober wieder verlässt. Der 44-Jährige rechnet damit, dass er Landschreiber des Bezirks March wird. Kurz vor seinem Stellenantritt sagte Kälin auf die Frage, ob er sein Engagement in Schönenberg denn nicht als ein längerfristiges betrachte: «Doch, ich habe mich bewusst auf diese Stelle beworben, da mir das Aufgabenspektrum zusagt. Ich freue mich, neben der klassischen Gemeindeschreibertätigkeit auch Sachbearbeiteraufgaben in den Bereichen Bau und Planung nachgehen zu können.» Heute sieht er das anders: «Ich war hier sehr viel mit Detailsachfragen beschäftigt.» Und weiter: «Ich war in Schönenberg auch zuständig für das Bauwesen und konnte mir nicht vorstellen, das bis zu meiner Pensionierung zu machen.» Langweilig sei die Stelle in Schönenberg nicht gewesen, der Job als Landschreiber sei aber reizvoller, sagt Kälin. Gewählt wird er dafür aber erst am 26. September. Die Stelle war im April öffentlich ausgeschrieben worden, andere Bewerber haben sich unterdessen zurückgezogen – Kälin ist als Einziger übrig geblieben. Bis zum 18. August können noch weitere Wahlvorschläge eingehen. Kälin ist zuversichtlich, dass er gewählt wird. «Alle Parteien haben mir die Unterstützung zugesichert.» Mit seiner frühzeitigen Kündigung will er sicherstellen, dass er die neue Stelle am 1. November antreten kann. Landschreiber war Kälin schon einmal: In Einsiedeln wurde er im April 2008 nicht wiedergewählt – CVP, SVP und SP unterstützten ihn nicht. Ein parteiloser Jurist wurde gewählt.

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