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Der Kalte Krieg brachte zu viel Sicherheit

Im Unterland hat es einen Überschuss an Zivilschutzplätzen. Lockerungen der Schutzraumpflicht sind in die Wege geleitet.

Von solchen Relikten des kalten Krieges gibt es im Oberland massenhaft: Oberglatt etwa hat über 200 Schutzplätze zuviel.
Von solchen Relikten des kalten Krieges gibt es im Oberland massenhaft: Oberglatt etwa hat über 200 Schutzplätze zuviel.

Die Meldung im neuesten Mitteilungsblatt von Oberglatt tönt auf den ersten Blick banal: «Im Auftrag des kantonalen Amtes für Militär und Zivilschutz hat das Gemeinde-Bauingenieurbüro die Planung der Zivilschutzplätze überarbeitet. Die Gemeinde Oberglatt hat einen Bedarf von 5757 Schutzplätzen, was der gegenwärtigen Einwohnerzahl entspricht. Dem steht ein Angebot von 7950 Plätzen beziehungsweise ein Überschuss von 2193 Plätzen in vollwertigen Schutzräumen gegenüber. Der revidierte Bericht wird dem erwähnten kantonalen Amt zur Genehmigung unterbreitet», heisst es lapidar. Hinter dieser kommunalen Meldung verbirgt sich aber ein nationales Problem.

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