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Der Kanton und sein Winterthurer Spital lassen sich scheiden

Für Staat und Spital ist die Trennung ein «notwendiger Schritt». Doch bei der Linken regt sich Widerstand.

Das Kantonsspital Winterthur soll eine neue Trägerschaft erhalten.
Das Kantonsspital Winterthur soll eine neue Trägerschaft erhalten.
Doris Fanconi

Das Reizwort Privatisierung hat er vermieden. Dennoch ist der Auftrag des Regierungsrates klar: Bis Ende Jahr muss die Gesundheitsdirektion mit dem Kantonsspital Winterthur (KSW) ein Konzept erarbeiten, «das die vollständige Trennung des Spitals vom Kanton ermöglicht».

Dieser Beschluss vom 18. April, den die Regierung gestern publik gemacht hat, überrascht. Denn etwas vom Kanton gelöst hat sich das KSW schon im Jahr 2007, als es mit dem Segen des Stimmvolks in eine selbstständige öffentlich-rechtliche Anstalt überführt wurde. Seither stellt es mit seinen 2600 Mitarbeitenden vor allem die regionale Grundversorgung sicher und betreut jährlich 24'000 stationäre und 100'000 ambulante Patientinnen und Patienten.

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