Zum Hauptinhalt springen

Der Kanton will Imame weiterbilden

Der Kanton Zürich klärt sein Verhältnis zu nicht anerkannten Religionsgemeinschaften. Im Fokus stehen die Muslime.

Moschee an der Hafnerstrasse: Viele Muslime leiden darunter, dass sie sich immer für ihren Glauben rechtfertigen müssen.
Moschee an der Hafnerstrasse: Viele Muslime leiden darunter, dass sie sich immer für ihren Glauben rechtfertigen müssen.
Reto Oeschger

In Zürich leben rund 100'000 Menschen, die einer islamischen Gemeinschaft angehören. Zum Vergleich: 433'000 Zürcherinnen und Zürcher sind reformiert, 391'000 katholisch. Diese muslimischen Organisationen sind verfassungsrechtlich nicht anerkannt.

Das heisst, der Staat hat keine Handhabe, sich einzuschalten, wenn über die bestehenden Gesetze hinaus seiner Meinung nach etwas schiefläuft. Und die Gemeinschaften können nicht auf die Unterstützung des Staates zählen, auch wenn sie Leistungen erbringen, die der Gesamtgesellschaft zugutekommen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.