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Der Kantonsrat will den Brüttener Tunnel

Zürich – Mit 131 Stimmen ist im Kantonsrat gestern eine Standesinitiative beschlossen worden. Darin wird der Bund aufgefordert, den Brüttener Tunnel von Bassersdorf nach Winterthur in die Vorlage Bahn 2030 aufzunehmen und die Finanzierung sicherzustellen. Für den Tunnel war eine grosse Mehrheit im Kantonsrat, über das Mittel der Standesinitiative waren die Meinungen allerdings geteilt. «Zwischen einer Standesinitiative und einem Rundordner gibts keinen Unterschied», sagte Peter Reinhard (EVP, Kloten). Und Willy Germann (CVP, Winterthur) sagte: «Wir könnten gerade so gut eine Standesinitiative gegen Grippe und Erkältung verlangen.» Der «Brief nach Bern» – mehr sei eine Standesinitiative nicht – blockiere zudem laufende Verhandlungen über den Brüttener Tunnel zwischen Bund, Kanton und dem Zürcher Verkehrsverbund. Gemäss Initiant Martin Farner (FDP, Oberstammheim) braucht der Regierungsrat nun die nötige Unterstützung, um sich in Bern starkzumachen für den dringend nötigen Tunnel. Auch die Ablehnung der VCS-Initiative «Schienen für Zürich» im September mit 70 Prozent der Stimmen zeige den Willen der Bevölkerung auf. Die Initiative hätte vom Kanton Zürich einen Kredit von 520 Millionen Franken verlangt, um den Engpass zwischen Effretikon und Winterthur mit zwei neuen Spuren zu beseitigen. (rba)

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