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Der Stadtrat will die drei Ustermer Schwimmbäder unterschiedlich positionieren

Die Schwimmbecken in der Seebadi sollen verschwinden

Die Stadt Uster verfügt über ein Hallenbad, ein Dorfbad und eine Seebadi. Alle sind sanierungsbedürftig. In einer Gesamtbetrachtung legt der Stadtrat dar, wie er die drei Bäder positionieren will.

Das Hallenbad Uster soll zu einem nationalen Schwimmsportzentrum ausgebaut werden. Neben den bestehenden zwei Bassins soll es ein neues 50- Meter- und ein 35-Meter-Schwimmbecken für den Wettkampfbetrieb geben. Geplant ist auch ein Restaurant und «rudimentäre Wellnessmöglichkeiten», wie es im Antrag des Stadtrates heisst. Die Kosten belaufen sich auf 19,6 Mio. Franken, wobei die Stadt mit 8 Mio. Franken Subventionen des Bundesamts für Sport und von Swiss Olympic rechnet. Wenn das Hallenbad nur um ein Becken erweitert und nicht zu einem Schwimmzentrum würde, müsste die Stadt 14,3 Mio. selber zahlen.

Die Dorfbadi soll in ein urbanes Freibad mit einer ganzjährig nutzbaren Parkanlage (siehe Bericht oben) zusammen mit der Villa am Aabach umgestaltet werden. Das heutige Schwimmbecken will der Stadtrat für 300 000 Franken sanieren. Dazu kommen noch 100 000 Franken für die Renovation des Garderobengebäudes.

Das Strandbad in Niederuster ist im Sommer sehr gut besucht. Der Stadtrat sieht es als Teil eines grösseren Seeparks, in den er auch den Bereich Schiff-lände einschliesst. Er will die Seebadi aufwerten und einen Sandstrand bauen. Den entsprechenden Antrag hat er jedoch zurückgezogen und zuerst ein Gesamtkonzept erarbeitet. Dieses sieht vor, dass die beiden Schwimmbecken der Seebadi aufgehoben und die Liegefläche in der Badi vergrössert wird. «Die Seebadi soll eine naturnahe Badi werden», sagt Thomas Rentsch, Abteilungsleiter Gesundheit der Stadt Uster.

Damit hätte es rund um den Greifensee keine Badi mehr, in der die Besucher zwischen See und Bassin wählen können. «Klar, wäre es schön, wenn die Becken erhalten blieben. Doch der Stadtrat hat sich entschieden, den Ausbau des Hallenbads vorzuziehen.» Weiter will der Stadtrat die Anlage auch im Winter zugänglich machen. Er rechnet mit Baukosten von 4,9 Mio. Franken, wenn die Bassins aufgehoben würden. Bei der Sanierung der Becken würden die Kosten auf 9,5 Mio. Franken ansteigen. (nir)

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