Zum Hauptinhalt springen

Der steinige Weg nach Zürich

Auf dem Sechseläutenplatz am Bellevue wird zurzeit Valser Quarzit verlegt: 110'000 Klötze, die 4200 Tonnen wiegen. Zuerst wird das Gestein gesprengt, geschnitten – und mit Edelschrott beschossen.

Die Sprengung wird vorbereitet: Fünflibergrosse Löcher werden in den Valser Quarzit gebohrt und verkabelt.
Die Sprengung wird vorbereitet: Fünflibergrosse Löcher werden in den Valser Quarzit gebohrt und verkabelt.
Nicola Pitaro
Noch zehn Minuten bis zur Sprengung. Die Lunte wird mit dem Kabel verbunden.
Noch zehn Minuten bis zur Sprengung. Die Lunte wird mit dem Kabel verbunden.
Nicola Pitaro
Valser Riemenparkett vor dem Opernhaus. Auf 12000 Quadratmetern werden 110000 Steinklötze aus Valser Quarzit verlegt.
Valser Riemenparkett vor dem Opernhaus. Auf 12000 Quadratmetern werden 110000 Steinklötze aus Valser Quarzit verlegt.
Nicola Pitaro
1 / 16

Feuer, Knall und Rauch sind ein passender Einstieg in eine Geschichte, in der es um jenen Stein geht, der künftig dem Böögg zu Füssen liegt. Drei – zwei – eins – eine Stichflamme schiesst in den Himmel, dann erreicht uns der Knall, der sich sofort an den steilen Berghängen des Valsertals zerschlägt. Steinbrocken fliegen durch die Luft, Rauch steigt auf und zieht langsam in die Schlucht, die der Valser Rhein in den Berg gefressen hat. Ein Fels, gross wie ein Lastwagen, ist halbiert. Der Sprengstoff hat einen handbreiten Spalt hinterlassen. Das ist der erste Schritt zu den Steinquadern, welche die Sechseläutenwiese zum Sechseläutenplatz machen werden.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.