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Deutlich tiefere Arbeitslosenzahl im Unterland

Im Bezirk Dielsdorf haben besonders viele Menschen eine neue Stelle gefunden. Die Arbeitslosenquote sank im Juli auf 3,4 Prozent.

Von Fahrettin Calislar Regensdorf – Das RAV Regensdorf stellt zwar schon seit Monaten eine abnehmende Zahl von Kunden fest, doch in den letzten Wochen hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt überdurchschnittlich stark gebessert. Konkret sank der Anteil der Arbeitslosen Ende Juli gegenüber der arbeitsfähigen Unterländer Bevölkerung von 4,2 auf 4,1 Prozent im Bezirk Bülach und von 3,6 auf 3,4 Prozent im Bezirk Dielsdorf. Dies zeigt die aktuellste Statistik des Kantons. In absoluten Zahlen hatten in beiden Bezirken 126 Personen mehr eine Stelle als im Vormonat. Dennoch sind über 4100 Unterländer weiterhin arbeitslos gemeldet. Im Gegenzug stieg die Zahl gemeldeter offener Stellen, wie Ursina Mayer, Leiterin des RAV Regensdorf, mitteilte. Schlechte Sprachkenntnisse Seit Mai habe der Bedarf an Arbeitskräften auf dem Bau und in den technischen Branchen zugenommen. Wegen des späteren Winterendes zog dieser Markt später als üblich an. Besonders gefragt seien Stellen im kaufmännischen Bereich und in Call-Centers gewesen. Die RAV haben aber auch gemerkt, dass viele Arbeitgeber vermehrt Französischkenntnisse voraussetzten. Diese seien bei vielen Stellensuchenden allerdings zu schwach. Schliesslich hält die Regensdorfer RAV-Leiterin Mayer fest, dass sich saisonal bedingt viele jüngere Arbeitssuchende bei den RAV gemeldet haben. Ohne diesen Effekt wäre die Abnahme noch viel deutlicher gewesen.

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