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Die beiden Zürcher Klubs alimentieren die Liga

Kloten hat für die anderen NLA-Teams 23 Spieler ausgebildet, die ZSC Lions 17.

Die Ausbildner der NLA Talentschmieden Kloten und ZSC Reto Suri ist einer von 23 Spielern, die ihre letzte Juniorenstufe bei den Kloten Flyers absolviert haben, aber nun ihr Geld bei einem anderen NLA-Klub verdienen. Nicht alle aus dieser Masse von Talenten haben die Flyers allerdings von A bis Z ausgebildet, Emanuel Peter etwa kam mit 17 aus Uzwil an den Schluefweg, um später weiterzuziehen. Alle NLA-Klubs haben derzeit mindestens einen Spieler mit Klotener Junioren-Vergangenheit im Kader. Am meisten von der Talentschmiede der Flyers profitieren Biel und die ZSC Lions, die je vier ehemalige «Flieger» im Team haben – Gossweiler, Deny Bärtschi, Ehrensperger, Peter respektive Flüeler, Patrik Bärtschi, Bühler und Adrian Wichser. Die ZSC Lions, welche die grösste Nachwuchsabteilung der Schweiz betreiben, haben ihrerseits viele Junge zu NLA-Reife geführt, dann aber nicht im Hallenstadion beschäftigen können. Deren 17 sind nun in anderen Teams engagiert – darunter mit Blum, Sidler, Bieber und Jenni auch vier beim Kantonsrivalen. Die Zürcher Rechnung ist also ausgeglichen. Insgesamt sind in der NLA 60 Spieler unter Vertrag, die ihren (letzten) Schliff bei den Flyers oder den Löwen erhielten. Damit schlagen die beiden Zürcher Klubs die drei Berner Vereine SC Bern, SCL Tigers und EHC Biel, die zusammen 56 Spieler für die höchste Spielklasse hervorgebracht haben, knapp. Bemerkenswert ist, dass die SCL Tigers mit 25 NLA-Cracks, die bei ihnen die Juniorenausbildung absolvierten, der drittgrösste Lieferant von Talenten sind. Ihr Schicksal ist, dass die Begabtesten wie Reto von Arx, Peter Guggisberg oder Steve Hirschi jeweils in die Ferne zogen, wenn lukrative Profiverträge lockten. Trotzdem weisen die Emmentaler aktuell mit zwölf Spielern, die bei ihnen gross wurden, vor Kloten (elf) den höchsten «Eigenanteil» aus. Wohl auch deshalb, weil ihnen das Geld fehlt, um bei der Konkurrenz Spieler zusammenzukaufen. Das Gegenstück zu Kloten und dem ZSC, welche die Liga mit ihren Talenten alimentieren, bilden die Lakers, Lugano und Servette, die nur je drei Ex-Junioren in der Fremde «platziert» haben. (sg./bmu./phm.) NLA-Spieler In anderen A-Klubs Kloten 34 23 ZSC/GC(K) 26 17 Davos 24 15 Langnau 25 13 Bern 20 13 Zug 16 9 Ambri 17 7 Fribourg 16 5 Biel 11 5 Rapperswil-Jona 9 3 Lugano 11 3 Servette 10 3

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