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Die bürgerliche Guerilla von der Goldküste

Eine Gruppe von überregional eher unbekannten Politikern will den rot-grün regierten Städten Zürich und Winterthur ans Portemonnaie. Zuvorderst dabei solche von der Goldküste – nicht wegen eines Anti-Stadt-Reflexes, sagen sie.

Zwei bürgerliche Niederlagen machten im Sommer den Weg frei für den neuen kantonalen Finanzausgleich. Zuerst scheiterte im Kantonsrat der Versuch von FDP und SVP, bei den reichen Gemeinden weniger Geld abzuschöpfen, und dann auch jener der SVP, den Städten Zürich und Winterthur weniger Geld auszuzahlen. Doch jetzt schlägt die zweite Garde der Verlierer von damals mit vereinten Kräften zurück.

Ein konstruktives Referendum, das am Montag eingereicht wurde, will den sogenannten Zentrumslastenausgleich, von dem die rot-grün regierten Städte profitieren, zurechtstutzen. An vorderster Front dabei sind drei bekannte Gesichter von der Goldküste: der Küsnachter SVP-Politiker Hans-Peter Amrein vom Bund der Steuerzahler und die beiden Erlenbacher Jungfreisinnigen Alain Schreiner und Fabian Krek. Zürich soll statt 412 Millionen Franken jährlich nur noch 360 Millionen bekommen, Winterthur statt 86 Millionen deren 65.

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