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Die Frau hinter den Brüsten

Anna Hutsol hat die feministische Protestorganisation Femen gegründet. Nun hofft die Ukrainerin auf Asyl in der Schweiz und koordiniert die barbusigen Proteste in einer Asylunterkunft in Rapperswil.

Plötzlich zur Asylbewerberin geworden: Anna Hutsol am Seeufer von Rapperswil, wo sie zurzeit untergebracht ist. (Bild: Reto Oeschger)
Plötzlich zur Asylbewerberin geworden: Anna Hutsol am Seeufer von Rapperswil, wo sie zurzeit untergebracht ist. (Bild: Reto Oeschger)

Blonde Kämpferinnen, Amazonen mit prallrot geschminkten Lippen und Blumen im Haar, Frauen mit Modelmassen, die ihre Brüste politisieren: Das ist Femen, die ukrainische Protestorganisation, die das Patriarchat mit Nacktheit bekämpfen will. Die Aktivistinnen mähen Holzkreuze mit Kettensägen nieder, lassen vor dem Vatikan roten Rauch steigen und haben schon versucht, Wladimir Putin anzuspringen. Erst am Donnerstag zogen sich zwei junge Frauen auf der Krim aus, um mit nackter Brust gegen «Putins Krieg» zu demonstrieren.

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