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Die Frauen holten auf, die Männer gaben ab

Turnen – Die Schweizer Mannschaftsmeisterschaften der Kunstturner legen jährlich die Kräfteverhältnisse unter den stärksten Verbänden offen. Beim Gradmesser im luzernischen Meggen widerspiegelten die Resultate der Zürcher den aktuell heterogenen Zustand der Männerteams. Dagegen gefielen die Frauen durch steigende Konstanz und schöpften mit Rang 2 hinter dem nunmehr fünfmaligen Titelhalter Aargau ihre Möglichkeiten aus. Mit 7,250 Punkten Rückstand verringerten Linda Stämpfli, Nicole Hitz, Romina Bertschinger, Andrina Kläy und Olivia Widmer den Abstand zu den unbestrittenen Siegerinnen im Vergleich zum Vorjahr um fast die Hälfte. Angeführt wurde das Quintett von WM-Teilnehmerin Stämpfli (Urdorf), die am Stufenbarren mit 13,000 und am Boden mit 13,100 Punkten glänzte. Pascal Bucher – auch er gehörte vor drei Wochen in Rotterdam zur Schweizer WM-Delegation – knüpfte ebenfalls an seine starke Form an und zeigte ein fehlerloses Programm. Gepatzt haben aber die anderen der ohnehin schon verletzungsbedingt reduzierten Zürcher Equipe. So konnte das Mitglied des STV Wehntal nicht verhindern, dass dem letztjährigen Bronzemedaillengewinner diesmal in der Hauptklasse NLA nur der undankbare 4. Platz blieb. Eine zusätzlich bittere Pille musste Janick Hitz vom TV Rüti schlucken. Er hatte erst gerade einen Kreuzbandriss auskuriert und zog sich beim Abgang vom Barren bereits die nächste Verletzung zu. (TA)

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