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Die Kirchenpräsidentin und das Bordell

Die Opfiker Kirchenpräsidentin hat ihr Ferienhaus an einen Bordellbetreiber vermietet. Daran haben einige Leute keine Freude – auch wenn sonst nur Gutes über die Frau zu hören ist.

Der Mieter der Präsidentin hat unruhe gebracht: Reformierte Kirche Opfikon.
Der Mieter der Präsidentin hat unruhe gebracht: Reformierte Kirche Opfikon.
David Baer

Rosemarie Melliger ist es einerseits peinlich, was sich in den letzten Tagen über sie herumgesprochen hat. «Andererseits betreibe ich den Club ja gar nicht, ich vermiete nur das Haus.» Dieses liegt im Einsiedler Ortsteil Gross und wird seit zwei Jahren als Bordell genutzt. In Opfikon wusste bisher niemand über Melligers Mieter Bescheid, bis die Einsiedler Behörde vor kurzem ein Gesuch zur Erweiterung des «Erotic-Clubs» ausschrieb. Darin ist die 72-jährige Melliger als Grundeigentümerin aufgeführt. Ein paar Opfiker haben davon Wind bekommen und fordern nun den Rücktritt der Kirchenpräsidentin.

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