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Die kunstvolle Art, Städte und Berge zu entdecken

Der Verlag Gecko Maps aus Egg vertreibt besondere Stadt- und Touristenkarten. Ruben Atoyan ist einer der Künstler und Kartografen, welche die Karten zeichnen.

Mit kleinsten Fenstern, Vordächern und Tramhaltestellen: Ruben Atoyan hat einen aussergewöhnlichen Stadtplan von Zürich gezeichnet.
Mit kleinsten Fenstern, Vordächern und Tramhaltestellen: Ruben Atoyan hat einen aussergewöhnlichen Stadtplan von Zürich gezeichnet.
Christoph Kaminski

Zweidimensionale Stadtpläne gehören bei jedem Touristen ins Reisegepäck. Sie orientieren schnell, grösstenteils übersichtlich und führen die Reisenden zum Ziel. Einen realen Eindruck über das Aussehen des Ziels – sei es eine Kirche, ein Bahnhof oder ein Park – erwecken sie aber nicht. Diese Vorstellung will der armenische Künstler und Kartograf Ruben Atoyan mit seinen Plänen vermitteln. «Es sind dreidimensionale Darstellungen aus der Vogelperspektive. Sie vermitteln ein anderes Bild einer Stadt», sagt Atoyan. Das Markenzeichen der Pläne ist die kunstvolle, im Stil des 17. Jahrhunderts gehaltene Aufmachung. Sie sind koloriert und wirken wie Gemälde. Die Detailtreue geht bis zu kleinsten Fenstern, Vordächern oder Tramhaltestellen. Die Karte von Zürich, die er für den Verlag Gecko Maps gezeichnet hat und die in diesem Jahr erschien, ist ebenfalls in diesem Stil gezeichnet. Atoyan weilt zurzeit für zehn Tage in der Schweiz, um für Gecko Maps an Plänen der Städte Luzern und Bern zu arbeiten. «Ich habe ihn vor zehn Jahren an der Buchmesse in Frankfurt kennengelernt», sagt Arne Rohweder, Inhaber von Gecko Maps. Nach dem Betrachten von Atoyans Werken sei die Idee entstanden, auch Schweizer Städte so kunstvoll darzustellen.

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