Zum Hauptinhalt springen

Die Musikfestwochen bitten Wirte zur Kasse

Winterthur - Die Wirte müssen happige Gebühren bezahlen, wenn sie während der Musikfestwochen in der Steinberggasse Getränke und Speisen verkaufen wollen. SVP-Gemeinderat Werner Badertscher spricht von «Wucher» und «Abzockerei» in einer Interpellation, die das Stadtparlament am Montag für dringlich erklärt hat. Laut Franziska Grob, Präsidentin des Vereins Musikfestwochen, mussten die Wirte bis anhin rund 15 Prozent ihres Fest-Umsatzes abliefern, neu bezahlen sie einen Fixpreis pro Quadratmeter des Aussenstandes. Im Durchschnitt seien die Tarife aber nicht gestiegen. Der Wirt der Walliser Kanne spricht indes von einer Verdoppelung auf über 10 000 Franken für die 12 Tage. Er hat mit Abstand den grössten Stand. Doch auch andere Wirte beklagen sich über eine Erhöhung. Ein durchschnittlicher Stand von 9 Quadratmetern kostet neu gut 5000 Franken. Für Grob sind die Gebühren gerechtfertigt, weil das Festival rund 45 000 Personen in die Steinberggasse bringe. (rd)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch