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Die wirtschaftliche Region Winterthur reicht bis nach Fehraltorf

Fehraltorf schliesst sich der Standortförderung von Winterthur an. Ihr Netzwerk soll für die Gemeinde Türen öffnen.

Fehraltorf/Lindau - Fehraltorf orientiert sich künftig wirtschaftlich Richtung Winterthur. Der Gemeinderat hat beschlossen, auf Anfang 2011 der Standortförderung Region Winterthur beizutreten. Dies schreibt er in einer Mitteilung. «Wir können so das Netzwerk der Organisation nutzen», sagt Gemeindeschreiber Marcel Wehrli. Die Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsverbänden der Umgebung sei zwar auch zentral. Der Zweckverband Region Zürcher Oberland (RZO) plane sich in dieser Hinsicht zu entwickeln, sei aber noch nicht so weit. «Wir haben uns darum für die Variante Winterthur entschieden.» Auch geografisch passe Fehraltorf zu diesem Verbund. Die Gemeinde bezahlt vier Franken pro Einwohner und Jahr als Mitgliederbeitrag. «Und wenn wir nicht zufrieden sind, ist der Vertrag kündbar.» Wehrli hält fest: «Damit unsere Interessen überregional gewahrt bleiben, ist ein Beitritt zu einer Wirtschaftsförderungsorganisation unumgänglich.»

Vor drei Jahren kein Beitritt

Auch Lindau ist seit kurzem Mitglied der Winterthurer Organisation. Die Gemeinde ist bereits Teil der Regionalplanung Winterthur und Umgebung (RWU). «Weil wir nicht wie die anderen RWU-Gemeinden zum Bezirk Winterthur gehören, standen wir zuweilen abseits», sagt Viktor Ledermann, Gemeindeschreiber von Lindau. «Wir wollen so die Solidarität der Region stärken.» Vor drei Jahren hat der Gemeinderat noch anders entschieden. Damals lehnte er den Anschluss ab. «Es war uns zu Winterthur-lastig», so Ledermann. Die Vereinigung habe sich seither stark verändert und lege mehr Wert auf die Region.

Michael Domeisen ist Geschäftsführer der Standortförderung Region Winterthur. «Wir bieten den Gemeinden Wirtschaftsförderung, Wohnortmarketing und Standortpromotion.» Er ist überzeugt, dass die Gemeinden profitieren, denn die Organisation finanziere sich zu einem Drittel durch Private. Seine Tür stehe den Oberländer Gemeinden grundsätzlich offen «Es geht uns aber nicht unbedingt darum, weiter ins Oberland zu expandieren.»

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